Entwicklung
Entwicklung – ( Modell 120 – Deutschland )
Die Jahreszahlen beziehen sich auf das Modelljahr, das nach den Werksferien im September des Vorjahres beginnt.





1961 Erste öffentliche Präsentation des R4 auf der IAA ( Frankfurt/M ) 1961
1962 Importstart R4 in Deutschland erst Anfang 1962
1963 Modelleinführung Fourgonette in Deutschland;
845ccm Motor für Deutschlandversion ab 10/62
1964 Modelleinführung Parisienne; unten angeschlagene Heckklappe entfällt; vollsynchronisiertes Dreiganggetriebe; Schiebefenster in den hinteren Türen ersetzen Ausstellfenster; neue Stoßstangen (Export: bereits ein Jahr früher)
1965 Hinterradspur verbreitert; Steuerkette statt Stirnrädern 1/65
1966 Rücksitzbank klappbar (Export); Ablauflöcher in Regenrinne
1967 neues helles Armaturenbrett; Glaskühlerdehngefäß
1968 Vollsynchronisiertes Vierganggetriebe; neue Stoßstangen, neuer Kühlergrill;
1969 Modelleinführung Plein air 4/68; Tellerfederkupplung, Neue Vorderachse mit 13° statt 7° Nachlauf.
1970 Heckklappengestänge mit Einhandbedienung
1971 34PS und 12Volt; Türschloß rechts; Ölfilter 1/71, Renault Rodeo
1972 Parkleuchten entfallen; schmale Schwellerzierleiste
1973 Gurte vorne Serie; neues Renault-Logo
1974 neues Getriebe wie R5/6 ;neuer Schriftzug; Lenkrand schwarz
1975 Modelleinführung R4F6; Plastikkühlergrill; 34l Tankinhalt
1976 Drehstromlichtmaschine; Rückfahrscheinwerfer
1977 Modelleinführung Safari; Standlicht neben Blinker; H4 Scheinwerfer; Batterie nach vorne versetzt
1978 Modelleinführung GTL 1100; Verbundglas; Tankstutzen versenkt 11/77
1979 Hartkunststoff-Dachverkleidung
1980 Gurte hinten Pflicht; Kunststoffschiebefensterrahmen
1981 Modelleinführung Rodeo1300 und F6Vagabund; Einhandgriff für Faltdach; Chrom Radkappen entfallen
1982 Türscharniere versenkt
1983 neues Armaturenbrett; Scheibenbremsen beim 1100er; letzte Chromteile entfallen
1984 Sparmotor 845ccm 29PS; Handbremse zwischen den Sitzen bei Scheibenbremsen
1985 –
1986 25. Geburtstag des R4
1987 nur noch R4 GTL-schadstoffarm in weiß oder rot im Programm
1988 –
1989 Importeinstellung zum Jahresende 1988 mit Sondermodell „Salü“
1993 Verkauf in Frankreich eingestellt
1994 ( Produktionseinstellung Weltweit. )
Die Änderungen im Detail, auch bei den Versionen für andere Länder ( Liste im Aufbau )
| September 1961 | Modelleinführung R3 – R1121 – 603ccm = 3CV und R4 – R1120 – 747ccm = 4 CV ( 21 DIN-PS ), Kühlluftschlitze in Haube, Stoßstangen und Lampenringe in Wagenfarbe ( immer Grau ) ; graue Kunststoff-Türgriffe; Dreispeichenlekrad; Peistab für Benzinstand; kein Lüftermotor; nur Sonnenblende Fahrerseite; keine Türverkleidungen R4L zusätzlich: 5 Farben zur Auswahl; Ausstellfenster in C/D – Säule; Chrom-Rohrstoßstangen mit Gummihörnern; Alu-Glanzteile: Kühlergrill, Zierleisten umlaufend und unter den Türen, um Nummernschilder und um vordere Blinker, Verchromte Lampenringe und Dreistern-Radkappen; Edelstahl Türgriffe; Rückleuchten mit Seiten aus verchromtem Kunststoff; Zweispeichenlenkrad; Lenkradschloss; Tank-Warnlampe; elektrisches Innenraumgebläse; zwei Sonnenblenden, Scheibenwascher, Aschenbecher, Innenleuchte…, Türverkleidungen, gespannter Stoffhimmel, Auflagen der Stahlrohr-Gummizugsitze farblich passend zur Lackierung. Preis: 4290 DM ( einschl. Heizung und Lenkradschloss ) Extra-Ausstattung für alle Modelle: Faltdach | |
| Oktober 1961 | Modelleinführung Katentransporter Fourgonette – R2102 – Nutzlast 300kg – Ausstattung wie R4 Basismodell jedoch Reifen 145 x 330 ( heute: 145/80 R 13 ) und verstärkte Federdrehstäbe hinten. Serienmäßig nur mit Fahrersitz, Beifahrersitz auf Wunsch gegen Aufpreis ( später? ). | |
| November 1961 | Tank geändert mit Einfüllöffnung oberhalb statt bisher unterhalb dem Rücklicht. Schalthebel mit weisser Gummikappe. | |
| Dezember 1961 | R4L mit rechteckigen statt ovalen Stoßstangengummihörnern. | |
| Januar 1962 | Fourgonette mit Schloß an der Hecktür | |
| März 1962 | ( in Deutschland ab August 1962 ) Modelleinführung R4 Super – R1122 – 32 SAE-PS = 28 DIN-PS ( statt 26,5 SAE-PS ). Unten angeschlagene Heckklappe mit versenkbarer Scheibe. Doppelrohrstoßstangen, Polstersitze und Rückbank Umklappbar mit Gitterkorb an Rückseite, Tankuhr. Preis: 4600 DM einschl. Heizung und Lenkschloss. | |
| April 1962 | April 1962 Thermowarnschalter an der Wasserpumpe statt am Zylinderkopf Preise der Extras: Faltdach ( Fünftürer – 120 FF ). Leiterklappe ( 100FF bzw. 110 DM ) und Beifahrersitz ( 120 FF ) – beide Fourgonette 300kg. | |
| September 1962 | R3 – R1121 eingestellt, R4 Super R1122 ersetzt durch R1124 mit 845ccm = 5CV, unverändert 32 SAE-PS. An allen Modellen: Neues Getriebe mit Sychronisation 1. Gang; Lüftungsklappen Armaturenbrett öffnen oben; Zünd- Anlassschloß bzw. Drehschalter ersetzen Seilzug für Anlasser; Öldruckwarnlampe; Tacho bis 120 km/h ( statt 110 ); Halbautomatischer Scheibenwischerrücklauf; Innentürgriffe mit Griffplatten; R4 und R4L mit Motor des R1122; Pedalgummis; Heckklappenschloß mit T-Drehgriff statt Hakengriff; R4L und R4 Super mit neuen Radkappen mit Ringsicke ( statt Dreistern ); Alu-Zierrahmen „Moustache“ um hinteres Nummernschild nicht mehr serienmäßig; Neue Blechprofilstoßstangen ( nur 4L ); Chromrückleuchten entfallen ( für Export nach Deutschland blieben diese noch bis 1971 ! ). R4 Super: Neiman Zünd-Anlassschloss | |
| Oktober 1962 | Für Export Deutschland, in allen Modellen: „Dauphine“ Motor 845 ccm – 26 DIN-PS ( R1123, R2104 ) | |
| Dezember 1962 | Monogram auf Heckklappe aus grauem Kunststoff ( statt eloxiertem Aluminium ) | |
| Januar 1963 | R4 und R4L: Heckklappenscharniere verstärkt. Einführung als Extra: Einzelsitze vorne und 3-Sitz Rückbank ( 120 FF ) | |
| September 1963 | Alle Modelle: Neue Blechstoßstangen statt der Rohre ( bei der Fourgonette bleibt die hintere Stoßstange bis Produktionsende als Rohr ), Schaltstange oberhalb des Getiebes mit rundem Gummiauge statt Kardangelenk. Gebläsekasten und Ablagefächer im Fussraum in hellgrau statt schwarz. Aschenbecher oben im Aramturnbrett statt am Gebläsekasten. Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte vorne. Heckklappe mit Klappstütze statt des Aufstellstabes. Gemeinsame Warnleuchte für Wassertemperatur und Öldruck. R4 ( Basismodell ): Türverkleidungen aus Presspappe und vollflächiger Dachhimmel. R4 Super: Modell R1124 ersetzt durch R1123 mit „normaler“ Heckklappe und den neuen Blechstoßstangen. | |
| Dezember 1963 | Elektrische Startautomatik durch Choke ersetzt. Neues Modell „La Parisienne“, R1123 – Motor 5CV, Anfangs nur in schwarz mit Klebefolien in Korbgeflecht oder Schottenkaro in rot oder grün ( die grünen Karos wurden in der Sonne mit der Zeit hellblau ). Die Ausstellfenster wurden durch feste Scheiben ersetzt, dafür bekamen die entsprechenden Modelle Schiebefenster auch an den hinteren Seitentüren und eine hellgraue Blechverkleidung unter dem Armaturenbrett. Preise in Deutschland: R4: 3890 DM, R4L: 4200 DM, R4L Export 4660 DM, R4L Super Confort: 4810 DM, Parisienne: 4990 DM. Bei Parisienne und Super Vollpolster Einzelsitze Serie | |
| Februar 1964 | Fourgonette auch mit Seitenscheiben im Kasten und einer umklappbaren Rückbank sowie eine Umklappbaren Beifahrersitz lieferbar. Antidröhnverkleidung am Dach. | |
| April 1964 | Neue Felgen mit schlauchlosen Reifen | |
| Mai 1964 | Verbesserte Antriebswellen | |
| Juli 1964 | Hinterradspur berbreitert von 1204 mm auf 1244 mm. Hauptbresmzylinder 20,6 mm statt 22mm Durchmesser zur Reduzierung der Pedalkraft. Sonnenblenden seitlich schwenkbar. | |
| September 1964 | R4L wahlweise mit 4CV Motor ( R1120 ) oder gegen 89 FF Aufpreis mit 5CV ( R1123 ). Kürzeres Gaspedal und Gaszug statt Gasgestänge. Kompakteres Geblasegehäuse erleichtert Durchstieg. Radkasten Gumminmatten im Kofferrau einheitlich schwarz ( bisher passen zur Wagenfarbe ). Lackierte Stoßstangen Silberfarben statt bisher in Wagenfarbe-Grau. R4L und Parisienne: Stoßstangenhörner mit zentralem Stehbolzen verschraubt statt mit Laschen oben und unten an der Stoßstange. | |
| November 1964 | 2 Auspuffgummis statt bisher 4 | |
| Dezember 1964 | Steuerkette statt Novotex-Stirnrad | |
| Januar 1965 | Bremsflüssigkeitsbehälter direkt auf Hauptbremszylinder statt mit Leitung weiter oben. Bremsbacken vorne verbreitert. | |
| Juni 1965 | Glas-Ausdehnbehlter „Gurkenglas“ statt Messing-Blech-Behälter im Radkasten – deshalb Wagenheberkurbel versetzt. | |
| August 1965 | R4L – Rückbank Klappbar | |
| September 1965 | Änderung der Bezeichnung von „Renault R4“ in „Renault 4“. Neues Monogramm auf Heckklappe: Rechteckiges graue Plastikplatte „Renault 4“ bzw. bei Parisienne: Chromschriftzug „Renault“ und separate „4“ ( wie später auf dem rechten vorderen Kotlügel ). Aussenspiegel links Serie ( vorher Nachrüstlösungen für den deutschen Markt ). Motorentlüftung in den Vergaser statt ins Freie. Neuer tropfenförmiger Luftfilterdeckel. R4 ( in manchen Ländern R4L ): Chromstoßstangen ohne Hörner. Feste Seitenfenster in C/D-Säule. Fourgonette: Querstabilisator auch an der Hinterachse. | |
| Januar 1966 | Übertragungsgestänge an Handbremshebel statt kurzen Drahtseil | |
| Februar 1966 | Der Einmillionste R4 wird montiert. | |
| März 1966 | Verzahnung der hinteren Drehstäbe statt Sechskant. Fourgonette: Version 4CV geändert von R2102 auf R2105, Version 5CV geändert von R2104 auf R2106. | |
| April 1966 | Neues hellgraues 2. Armaturenbrett und neues transparentes Zweispeichenlenkrad mit nach unten gebogenen Speichen. Preise Deutschland: R4 3950 DM, R4L ( 6 Seitenfenster, Chromstoßstangen und Lampenringe, Kühlergrill ) 4210 DM, R4L Export ( Chrom-Vollausstattung, hellbraune Vollpolstersitze ) 4495 DM ( +85 DM Einzelsitze ), Parisienne 4810 DM – alle +110 DM Vorfracht. | |
| August 1967 | Erste tiefgreifende Modifikation: Vollsychronisiertes Vierganggetriebe ( Grundmodell später ), Ergonomischer Schalthebelgriff statt Kugel – Schaltstange verchromt, Motorhaube mit etwas tiefer montierten Scheinwerfern und neuem Kühlergrill bis um die Scheinwerfer mit seitlich von der Mitte versetztem Renault-Rhobmus „Alubrille“, Verstärkte nach hinten gewölbte Stoßstangen ( mit Kantenschutz für die deutsche Version ), Verstärktes Ablagefach im Beifahrerfussraum, Neuer Scherenwagenheber, zulässiges Gesamtgewicht von 950 kg auf 1050 kg erhöht, Motor-Ölablasschraube mit 10mm Innenvierkant. | |
| April 1968 | Auslieferungsbeginn in Deutschland des neuen Modells „Renault 4 Plein Air“: offenes Freizeitfahrzeug ohne Seitentüren aber mit erhöhtem Einstieg zur Karosserieversteifung – einfaches Verdeck – Hergestellt vom Zulieferer SINPAR durch Umbau fertiger R4. | |
| August 1968 | Änderungen für Modelljahr 1969 durch Streiks etwas verzögert in der Einführung: Kugelführung der Sitzschienen, auch bei vorderer Sitzbank sind die vordere Sitzlehnen geteilt stufenlos per Handrad bis zur Liegesitzstellung verstellbar, Sitzposition etwas niedriger ( durch Zwischenlagen ist ein Erhöhen möglich ), Regenrinne oberhalb der D-Säule über Löcher entwässert statt durch umgebogene Rinnenkante. | |
| Oktober 1968 | Tellerfederkupplung mit Führungsrohr für das Ausrücklager statt Schraubenfederkupplung, Geänderte Vorderachse mit 13° Nachlauf statt bisher 7° , mit neuer Lenkung ohne Rückstellfeder mit direkterer Übersetzung ( 3,25 statt 4,5 Lenkrad-Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag ). Spurweite vorne jetzt 1279 mm statt 1250 mm. Deshalb Antriebswellen verländert ( die längeren Antriebswellen passen nach meiner Erfahrung auch in die früheren R4 ) | |
| März 1969 | Inspektionsintervall von 10.000 km auf 15.000 km erhöht | |
| August 1969 | Neue, selbsteinklappende Heckklappenstütze, Warnblinkanlage Serienmäßig, Zündschloss nach weiter oben und im Winkel versetzt um Knieverletzungen zu vermeiden, Chokeknopf versetzt, Armaturenbrett für manche Lackfarben ( Blau… ) in hellgrau statt bisher einheitlich hellbraun. | |
| Januar 1970 | Scheibenwischer verbessert, Antriebswellengelenke besser abgedichtet, Plein Air ( SINPAR) – Vertrieb von Renault eingestellt. Es entstanden in Einzelarbeit und Kleinserie weitere Exemplare, teilweise unter Verwendung von Originalteilen. Insgesamt wurde geschätzt zwischen 1000 und 2000 Exemplare dieses Baumusters umgebaut. | |
| August 1970 | Bordelektrik mit 12V statt bisher 6V, Kraftstofffilter, Türschloss mit Schlüssel auch rechts vorne. Für Deutschland neuer Motor 845 ccm / 34 PS bei 5000 U/min durch geänderte Nockenwelle und SOLEX 32 EISA Vergaser zur Verbesserung der Abgase, Höchstgeschwindigkeit 123 km/h, Kühlerventilator mit 6 Flügeln und breiterer Kühler ( 5,5 l statt 4,8 l Kühlflüssigkeit ) | |
| Januar 1971 | Einführung Ölfilterpatrone für Motoröl, Nachrüstung in Motoren ab September 1970 möglich. | |
| August 1971 | Parkleuchten entfallen, Zierleisten an vorderen Kotflügeln verkürzt, Neue schmale Edelstahl-Zierleisten am Einstieg. Sitzschienen verlängert, Ankurbelmöglichkeit an Getriebe und dazugehöriges Loch in Stoßstange entfallen ( Ankurbelloch im Fahrgestell blieb ). | |
| März 1972 | mit Inbetriebnahme des Auslieferungslagers in Muggensturm bei Karlsruhe, Hohlraumversiegelung auf Wachsbasis für in Deutschland ausgelieferte Fahrzeuge eingeführt. ( Leider war diese Rostschutzbehandlung nicht sehr wirksam ) | |
| August 1972 | Statik-Sicherheitsgurte vorne serienmäßig, Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte hinten ( die an der Radkastenwand waren leider sehr rostanfällig ), Vordersitze nach Ausbau von Kunststoffdistanzleisten niedriger montierbar, verbesserte Türschlösser ( Schlüssel mit Horn ), indirektere Lenkradübersetzung ( 3,75 statt 3,25 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag ). | |
| Oktober 1972 | Zum Pariser Salon von Viktor Vasarely neu gestalteter Renault-Rhomus auf „Alubrille“ – Kühlergrill ( kleiner als bisheriges Zeichen ) | |
| August 1973 | Neues Getriebe 354 mit Eisengussgehäuse aus R5 und R6 und konventionellem Schaltschema, Antriebswellen entsprechend geändert, „Lastabhängiger Bremskraftregler“ für Export-Modell: Maximaldruck des Bremskraftbegrenzers an der Hinterachse abhängig von der Achslast hinten, Neue Schriftzugplatte auf Heckklappe, Schriftzug auf rechtem Kotflügel entfällt, Armaturenbrett und Lenkrad schwarz, Kunststoffleisten oben auf den vorderen Türschwellen. | |
| August 1974 | Schwarzer Kunststoffkühlergrill mit Logo wieder in der Mitte, Abschleppösen, Tankinhalt von 26l auf 34 l vergößert, Batteriehalter nach vorne verlegt, Scheibenwischer mit automatischem Rücklauf ( ausser Fourgonette ), Verbesserte Sicherheitsgurte mit nach vorne verlegter Mittenbefestigung, Chromglänzende Kunststoffzierleiste an nicht mehr eingerollter Regenrinne. Verchromte Hut-Radmuttern beim Renault 4 L. | |
| August 1975 | 3,5 Millionen R4 produziert. 8 Millionen B-Motoren produziert (Bestand: insgesamt 500.000 Stück R4 in Deutschland zugelassen! ) Gang etwas länger übersetzt. Alle Modelle mit Drehstromlichtmaschine, Voltmeter statt Ladekontrollampe, Rückfahrscheinwerfer in Hecktür ( für manche Exportländer ). Verkabelung für Nebelschlussleuchte ab Werk, Kalibrierung 1,3 mm Motorentlüftung direkt im Anschluss Auspuffkrümmer, R4 TL mit Rückfahrscheinwerfern in der Heckklappe, mit heizbarer Heckscheibe und Verbundglasfrontscheibe sowie Automatikgurten ( auf Wunsch), neues Modell R4F6: 20cm verlängerter Transporter mit 12 cm mehr Radstand, 1108ccm Normalbenzin – Motor No. 688-11 und größeren Bremstrommeln sowie 4,5 Zoll Felgen. | |
| Februar 1976 | neues Modell R4 GTL 1123 ( Nicht verwechseln mit dem GTL-1100: Das ist 1976 ein R4 TL / 850ccm mit den Sicherheitsausstattungen oben serienmäßig – Preis: 7775 DM ) + R4 Safari: poppige Lackfarbe und alle Chromteile des Basismodells in schwarz matt, Rammschutzleiste an den Seiten, Rohrgestellsitze mit Plastik-Kopfstützen und poppigen Bezügen und plastifolienbezogene Knierollen, Silberne Türverkleidungen und Ablagefächer in den Türen und neben dem Aschenbecher + Sicherheitsausstattung des GTL – Preis: 7400 DM. Neues 5-Schicht Verchromungsverfahren für die Stoßstangen. | |
| August 1976 | Neue rechteckige Blink-Standlichleuchte vorne, Neues Lenkrad mit gerader Speiche aus dem R5 TL. Zweikreisbremssystem mit in Schalter integrierter Kontrollleuchte, Vergaser und Zündverteiler: Auslegung geringfügig geändert, Floureszierende Ziffern und Zeiger im Tachometer, Der TL entfällt vorübergehend und heißt jetzt GTL, H4-Scheinwerfer beim GTL und Safari. Bremskontrolleuchte in Prüfschalter „BRAKE“ integriert. 1. Gang kürzer übersetzt. Rückbankfußbefestigung oben auf Träger ( wie R6 ) | |
| August 1977 | Das Basismodel heisst wieder Renault 4 statt Renault 4 L. Neues schwarzes Kunststoff – Frischluftgitter unter der Frontscheibe mit nach innen öffnender Klappe. Zweikreisbremse für alle Modellvarianten. Zweistufinger Scheibenwischer mit längeren Wischblättern. Hakendrehgriff statt T-Griff an Heckklappe. Renault 4: Verbundglasfrontscheibe und H4-Schenwerfer serie. Aussenspiegel mattschwarz ( Spiegelkopf ist gerne durchgerostet ) Renault 4 GTL: Kopfstützen vorne Renault 4 Safari: Sichtbare Rohre an den Sitzen verkleidet. | |
| Oktober ?1977 | Tankeinfüllrohr mit Bogen: Tankdeckel liegt an Karosserie an, statt schräg abzustehen. | |
| Dezember 1977 | Fünf Millionen R4 hergestellt. | |
| März 1978 | Neues Modell R4 GTL 1128 mit 1108ccm – Superbenzin Motor No. 688-D7-12, Steuerzeiten ( 18 – 54 – 53 – 23 ), Vergaser Solex SEIA Nr. 729 , Zündverteiler R280 / Unterdruck C52, Getriebe 354 Nr. 146 ( lange Übersetzung ), Bremse vom R4F6, Auspuff vom R4F6, aber mit Austritt hinten, Zusatzluftschlitze in Motorhaube wie R4F6, Grauer Kühlergrill + Stoßstangen + Stoßbügel + seitliche Schutzleisten + Außenspiegel, Velourspolsterung mit Kopfstützen, 4 Automatikgurte. Der 1123 „Chrommodell“ heißt wieder Renault 4 TL. | |
| Mai 1979 | R4 GTL 1128 ab No. 89156 mit neuer „zahmer“ Nockenwelle ( 12 – 48 – 52 – 8 ) und Vergaser Zenith 28 IF V05 078 und Zündverteiler Kurve R.244 / Unterdruck D61. Auspuffanlage mit Auspufftopf unter Kofferraum. | |
| ? 1979 | Fensterrahmen der Tür-Schiebefenster aus Kunststoff statt Blech. | |
| August 1981 | Zweiter Sicherungskasten unter Armaturenbrett links mit zwei Sicherungen für manche Exportausführungen. | |
| August 1982 | Neuer Motor C1E. H7.14 – Verdichtung für 9,5 – 1128 und 2370 für Schweiz und Schweden . Neuer Motor C1E.J7.18 – Verdichtung 8,3 – für 2370 Europa und 210B und 239B ( Frankreich ) Neues Armaturenbrett mit Tacho mit rundem Zifferblatt, Sicherungskasten im Innenraum Heckklappenscharniere verkleinert ( Leider brechen hier die linken karosserieseitigen Laschen gerne ) Getriebebezeichnung von 354 auf HAO umgestellt Scheibenbremsen vorne und Tommelbremsen hinten 180mm mit 22mm Zylindern, bei 1128, 210B, 2370 und 239B ( System Bendix oder Girling ), Stockhandbremse rechts unter Lenkrad ( Wie beim Renault 6 ) | |
| August 1983 | Neuer Motor B1B.D.7.07. 845ccm, 29 PS ( Steuerzeiten 10 – 34 – 49 11 ) für 1123 und 2106 mit Zenith 32 IF V10417 – Vergaser und Zündverteiler Kurve R287 / Unterdruck – D83. Getriebe HAO 164 ( 1123 ) bzw. HAO 119 ( 2106). Handbremse zwischen den Sitzen bei Scheibenbremse. Seiten-Türscharniere versenkt und verschraubt. | |
| August 1986 | Produktion des Renault 4 im Stammwerk in Billancourt bei Paris eingestellt. B- Motor eingestellt. Import u.a. in der Schweiz und den Niederlanden eingestellt. Für fast alle Modelle, Import nach Deutschland eingestellt. – In Deutschland nur noch lieferbar: R4 GTL „bedingt schadstoffarm“ in rot und weiß – Hergestellt in Spanien bzw. Yugoslawien ( Slowenien ). Für manche Märkte neues Modell: „Renault 4 TL Savane“, R112C, C-Motor 956ccm / 34 PS | |
| August – Dezember 1988 | Abschiedsmodell „Salü“ für Deutschland zusätzlich in Silber lieferbar. Import des R4 GTL eingestellt. Restposten in der Folgezeit abverkauft. | |
| Dezember 1992 | Produktion des Renault 4 in Kolumbien und Slowenien eingestellt. | |
| Dezember 1994 | Am 21. Dezember 1994 wurde der letzte Renault 4 montiert bei Somaca in Marokko. Es wurden 95.200 R4 in Marokko hergestellt und insgesamt 8.126.000 Stück ( damit in den Top10 weltweit ) |
