{"id":1663,"date":"2024-12-26T09:29:04","date_gmt":"2024-12-26T08:29:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/?p=1663"},"modified":"2025-05-27T08:21:43","modified_gmt":"2025-05-27T06:21:43","slug":"fahrgestell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2024\/12\/26\/fahrgestell\/","title":{"rendered":"Fahrgestell"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenl\u00f6sung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Beispiele dieses Sonderwegs, die mir einfallen ist der VW K\u00e4fer, der 2CV ( Ente), das Goggomobil und der Lloyd ( -&gt; Wobei die Ente eher einen mit Blechen verkleideten Leiterrahmen hat )<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vermutlich weniger in der Funktion sondern bei Ideen f\u00fcr die Produktion zu suchen !?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Szene hat sich trotzdem die Bezeichnung &#8222;Fahrgestell&#8220; f\u00fcr die Bodengruppe und &#8222;H\u00e4uschen&#8220; f\u00fcr den mittragenden Karosserieaufbau gehalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Historie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Anfangszeit des Automobilbaus kam man rasch zu der Bauweise mit einem Leiterrahmen an dem an Blattfedern die Achsen hingen und darauf ein nicht mittragender Aufbau. Das Cabrio war das preisg\u00fcnstigste Modell, da dessen Karosserie viel einfacher aufgebaut war. Nachdem die geschlossenen Versionen aufgrund Ihres besseren Wetterschutzes ab der zweiten H\u00e4lfte der 1920er Jahre trotzdem die Cabrios verdr\u00e4ngten, entstanden Konstruktionen, welche die Fahrgestellfunktion in die Karosserie integrierten. Dach und T\u00fcrschwellen \u00fcbernahmen tragende Funktionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitte der 1930er Jahre fanden diese Konstruktionen Eingang in die Grossserie bei Citroen und Opel und auch Renault folgte mit dem stark vom Opel inspirierten Juvaquatre diesem Prinzip und blieb dabei auch beim Nachfolger 4CV und Dauphine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Lastwagen und Gel\u00e4ndewagen blieb man dagegen bis heute beim Leiterrahmen als Konstruktionsprinzip.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">R\u00fcckschritt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum man f\u00fcr den R4 die Bodengruppe und den Aufbau wieder trennte, dar\u00fcber kann ich nur spekulieren. Die beste Erkl\u00e4rung k\u00f6nnte der Plan sein, auf Identischem Unterbau verschiedene Modelle zu realisieren was dann auch so kam. Siehe auch : <a href=\"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2022\/05\/20\/modellfamilie\/\" data-type=\"post\" data-id=\"609\">Modellfamilie<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Leichter, steifer Aufbau<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zum Leiterrahmen der aus offenen Stahlprofilen bestand, kommt beim selbsttragenden Aufbau die Stabilit\u00e4t aus geschlossen Tr\u00e4gern aus Blech, die wesentlich leichter sind. Um in der Grosserie das Schnelle Wiederstands- Punktschweissen zu erm\u00f6glichen, sind die Blechteile an den Schweisstellen aufeinander gelegt, was enge Spalte zwichen den Belchlagen zu Folge hat. An Stellen, die h\u00f6here Festigkeit erfordern sind diese &#8222;Blechschachteln&#8220; sogar durch fl\u00e4chig aufgedoppelte Bleche verst\u00e4rkt. &#8211; Bei den verschraubten Bodengruppen geht hier allerdings etwas Steifigkeit in den Verbindungsbereichen verloren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dieser verschraubten L\u00f6sung lassen sich passive Unfallschutzeinrichtungen schlecht realisieren. Die Hilfsrahmen vorne und hinten sind steif und verformen sich kaum &#8211; die Verformung findet im Bereich dazwischen statt, und der Fussboden faltet sich. Folgenreicher ist es aber noch, wenn der Ansto\u00df h\u00f6her und damit auf das H\u00e4uschen erfolgt. Dessen Vorderbau bietet fast keine Steifigkeit und die T\u00fcrs\u00e4ulen sind nur unzureichend mit dem Boden verbunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Rost bereits einkonstruiert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider reicht bei dieser Bauweise mit vielen Spalten und Hohlr\u00e4umen eine Lackierung von aussen nicht als Rostschutz. Daher probierte man \u00fcber die Jahre einiges an Verfahren aus, aber auch die Tauchlackierung brachte keine deutliche Verbesserung. So starben einige Generationen von Automobilen den Rosttod, lange bevor die immer haltbarer weiterentwickelte Mechanik kaputt ging.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst um 1982 gelang es, den Rost weitgehend zu verdr\u00e4ngen durch verbesserte Stahlherstellung und verbesserte Beschichtung und verbesserte Karosseriekonstruktionen. Auch bestehende Modelle wurden deutlich haltbarer, durch alle Hersteller fast zeitgleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der R4 wurde in dieser Zeit vergleichsweise mit den fr\u00fcheren Jahrg\u00e4ngen deutlich unempfindlicher. So sind die von 1984 &#8211; 1986 noch in Billancourt produzierten R4 die <a href=\"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2022\/05\/21\/korrosion\/\" data-type=\"post\" data-id=\"871\">Rost<\/a>resistentesten. Was kein Restaurator tun w\u00fcrde: Bei dieser Serie wurde als erster Arbeitsgang Fahrgestell und H\u00e4uschen verschraubt und anschlie\u00dfend lackiert und zuletzt alles eingebaut. Grund f\u00fcr diese Umstellung war, den neuen R5 auf dem gleichen Band zu montieren &#8211; und dieser hatte nat\u00fcrlich eine einteilige Karosserie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider waren die nach der Werksschlie\u00dfung in Billancourt aus Slowenien und Spanien importierten R4 der Sp\u00e4tzeit wieder \u00fcble Roster.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Kein dauerhafter Rostschutz m\u00f6glich?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim R4 &#8211; Fahrgestell sind leider an vielen Stellen gro\u00dffl\u00e4chig Bleche doppelt aufeinandergeschwei\u00dft. In diese Spalte l\u00e4sst sich nur schwer und unvollst\u00e4ndig Rostschutzmittel bringen. Leichter hat es hier (Salz-) Wasser, das durch die Kappilarwirkung prima in enge Spalte gesaugt wird. Der entstehende Rost dr\u00fcckt den Spalt auseinander und in seiner por\u00f6sen Struktur speichert der Rost das wiederum weiteren Rost f\u00f6rdernde Salzwasser. Der Rost dichtet den Spalt aber gegen\u00fcber Rostschutzmitteln ab. Somit <a href=\"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2022\/05\/21\/korrosion\/\" data-type=\"post\" data-id=\"871\">rostet<\/a> trotz &#8222;Hohlraumversiegelung&#8220; das Fahrgestell an den doppelten Bereichen irgendwann durch. Zuerst am Boden im Bereich in dem die vorderen Rahmentr\u00e4ger einm\u00fcden und sp\u00e4ter an <a href=\"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2022\/06\/03\/schwellerende-richten\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1089\">hinteren und vordern Schwellerende <\/a>und an den Rahmentr\u00e4gern vorne und hinten. Wenn der R4 kein Salz sieht und noch besser selten regennasse Strassen, verlangsamt sich dieser Pozess aber deutlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Rostschutz durch Zink<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird Stahl mit Zink beschichtet, bildet sich ein chemisches Element, bei dem der Zink sich langsam aufl\u00f6st und der Stahl vom Rost verschont bleibt. Es ist somit strenggenommen auch nur eine Verz\u00f6gerung bis der Zink aufgebraucht ist, die aber in den mei\u00dften F\u00e4llen ausreicht, um Rost zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Versuche R4 &#8211; Fahrgestelle nachtr\u00e4glich zu verzinken haben aufrund der oben beschriebenen doppelten Bleche Grenzen. Ein Sprizverzinken von aussen bringt nicht viel, galvanisch verzinken scheidet auch aus, da es innen nichts hilft ( keine elektrische Spannung innen &#8211; Fardayischer K\u00e4fig ), und Tauchbadverzinken f\u00fchrt zu Verzug und es m\u00fcsste eine ausgefeilte Verteilung von Ablaufl\u00f6chern eingebracht werden, damit das Zink wieder aus den Hohlr\u00e4umen fliessen kann. ( Ich hatte mal eine tauchbadverzinktes Fahrgestell, das war fast 3 mal so schwer, weil viel Zink innen blieb. Somit bleibt als einzig sinnvoller Weg, das Fahrgestell gleich aus verzinktem Blech herzustellen wie es heute im Automobilbau seit Jahren \u00fcblich ist. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">R4 Fahrgestell aus verzinktem Blech<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider hat Renault das nie realisiert  mit bekanntem Rost-Dauerthema &#8211; deshalb fertigt ein Hersteller von Reparaturblechen das Fahrgestell aus verzinktem Blech seit eingen Jahren nach. Wenn man manche grob geformten &#8222;Einschweissbleche&#8220; kennt, \u00fcberrascht positiv das Ergebnis, das dem Original doch sehr nahe kommt. Ich h\u00e4tte hier mit einer Fertigungsvereinfachung  f\u00fcr die Kleinserie an vielen Stellen gerechnet. Aber es wurden teure Umformwerkzeuge f\u00fcr jedes Blech angefertigt. Das Fahrgestell wurde daraufhin von Renault als zul\u00e4ssiges Ersatzteil freigegeben. Es gibt das &#8222;normale&#8220; Fahrgestell f\u00fcr die Viergangversion des R4 F\u00fcnft\u00fcrers, der Fourgonette \/ R4F4, dem Plein Air und dem Rodeo und dem R6 und das Verk\u00fcrzte f\u00fcr den JP4 \/ Frog und ab 2025 auch das Verl\u00e4ngerte f\u00fcr den R4F6.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Das Nachbaufahrgestell in der Praxis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch den Fahrgestelltausch braucht der R4 eine neu angebrachte Fahrgestellnummer. Das ist grunds\u00e4tzlich bei Reparaturen m\u00f6glich und sollte in den Papieren eingetragen werden: &#8222;Fahrgestellnummer nach Teilaustausch neu angebracht&#8220;. Wie man das machen mu\u00df , ist leider nicht festgelegt, und jeder Pr\u00fcfer ( T\u00dcV ua. ) hat da eigene Vorstellungen. Daher macht es Sinn, vorab mit dem Pr\u00fcfer, der es anschlie\u00dfend eintragen soll abzustimmen, wie man es machen soll. Folgenden Methoden sind denkbar: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fahrgestellnummer mit Schlagzahlen in neuen Rahmen einschlagen &#8211; oder in einen Blechstreifen, der anschlie\u00dfend eingeschweisst wird. &#8211; hier gibt es spezielle Zeichen, die der Pr\u00fcfer davor und danach einschl\u00e4gt um Erg\u00e4nzungen zu verhindern.<\/li>\n\n\n\n<li>Nummer mit Laserbeschrifter oder Nagelschreiber anbringen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nummer aus altem Rahmen heraustrennen und in neuen Rahmen sichtbar einschweissen ( wenn man das unsichtbar macht &#8211; ist es im Graubereich zur Urkundenf\u00e4lschung = Straftat  -> nachdem diese Methode zum &#8222;umfrisieren&#8220; von gestohlenen Autos verwendet wurde, ist gr\u00f6\u00dferer \u00c4rger vorprogrammiert&#8230; )<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Nachbaufahrgestell unterscheidet sich vom Grosserienteil in einigen Punkten, die man beim Einbau ber\u00fccksichtigen mu\u00df. Nachdem es durchaus einen merklicher Kostenblock bei der Restaurierung darstellt, finden viele Anwender die erforderlichen Nacharbeiten und Anpassungen als Zumutung, vor allem, wenn man aufgund fehlender Information den Fehler gemacht hat, und das Fahrgestell davor bereits aufwendig lackiert hat, und die Anpassung mit der ebenfalls neu lackierten und damit empfindlichen Karosserie ( &#8222;H\u00e4usschen&#8220; ) erfolgen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diesem Informationdefizit abzuhelfen, habe ich folgende Erfahrungen zusammengestellt und Tips zur L\u00f6sung erg\u00e4nzt, um zuk\u00fcnftigen Restaurateuren \u00c4rger zu ersparen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es macht Sinn, die Kontrollen und ggf. Anpassungen einzuplanen und vorzunehmen, bevor lackiert wird !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Bereiche wurden mir berichtet, die man pr\u00fcfen sollte, ob das vorliegende Fahrgestell, diese noch aufweist. (Manches wurde in der Zwischenzeit in der Nach-Fertigung korrigiert, das Fahrgestell kann aber auch l\u00e4nger im Lager gelegen haben ):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Passen die hinteren Arme der vorderen Drehst\u00e4be in die Aufnahmen am Fahrgestell? ( evtl. muss die grosse Bohrung vergr\u00f6\u00dfert werden )<\/li>\n\n\n\n<li>Passt das Lenkgetriebe auf die Aufnahmen? ( evtl. muss an der linken Aufnahme das Blech etwas beiseite geklopft werden )<\/li>\n\n\n\n<li>Ist der halbmondf\u00f6rmige Freigang im Falz zu den Antriebswellen gro\u00df genug?<\/li>\n\n\n\n<li>Passt der Abstand der Aufnahmen der Konsolen von Motor und Getriebe? ( Die Position des vordern Quertr\u00e4ger soll korrigiert worden sein, wodurch am \u00dcbergang zu den L\u00e4ngstr\u00e4gern breitere Spalte entstehen. -&gt; zur Sicherheit am besten eine Motor-Getriebeinheit probeweise einsetzen. )<\/li>\n\n\n\n<li>Passt der seitliche Abstand der hinteren Achsbefestigungen? ( war die Achse zerlegt, kann sie allerdings hier bei der Wiedermontage auch gro\u00dfe Abweichungen ausgleichen. )<\/li>\n\n\n\n<li>Passen die Karosseriebefestigungsschrauben ( evtl. m\u00fcssen die L\u00f6cher im H\u00e4usschen und an den vorderen Innenkotfl\u00fcgeln nachgearbeitet werden. )<\/li>\n\n\n\n<li>+ Formabweichungen, die eine Rahmenrichtbank zur Korrektur erfordert h\u00e4tten, hatte ich aufgrund der Klagen erwartet &#8211; sind aber keine berichtet worden \ud83d\ude42<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den im Fahrgestell vorhandenen Mutter-Gewinden hat man bewusst auf handels\u00fcblichere Gewinde umgestellt. So sind die Gewinde mit M7x1 auf Regelgewinde M8 umgestellt, da hochfeste M8 Schrauben viel einfacher neu zu beschaffen sind. Man ging davon aus, da\u00df bei einer Vollrestauration durchg\u00e4ngig neue Schrauben verbaut werden. An schwer zug\u00e4nglichen Stellen ( Traverse zwischen Tank und Reserverad, B-S\u00e4ule&#8230; ) hilft es bei der Montage, Zylinderschrauben mit Innensechskant ( Inbus ) mit Unterlegscheiben zu verwenden. F\u00fcr diejenigen, welche die 13mm Sechskante der normalen M8 Schrauben an den sichtbaren Stellen st\u00f6ren. -&gt; Es gibt auch M8 mit 11mm Sechskant ( z.B. die \u00d6lablassschraube und andere Schrauben der Vespa ) &#8211; oder etwas H\u00e4ufiger: Muttern M8 mit 11mm Sechskant aus dem man einen Schraubenkopf basteln kann, oder man arbeitet eine 13er Sechskantschraube um, oder verwendet einen M7 Helicoil? &#8211; Der Kreativit\u00e4t der Der Erf\u00fcllung des 11mm &#8211; Wunsches sind hier keine Grenzen gesetzt \ud83d\ude42 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Halter des Querstabilisator sind auch mit Regelgewindeschrauben befestigt ( Diese w\u00fcrde ich mit Schraubensicherung einkleben ).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem Lackieren w\u00fcrde ich viele Ablaufbohrungen einbringen. Unter der aufzubringenden Karosseriedichtmasse w\u00fcrde ich bereits vorlackieren. Nach dem Lackieren w\u00fcrde ich die Hohlr\u00e4ume mit fl\u00fcssigem Korrosionsschutz ( z.B. Fluid Film ) fluten und das Fahrgestell in alle Richtungen drehen und das \u00fcbersch\u00fcssige Fluid anschlie\u00dfend wieder herauslaufen lassen und auffangen f\u00fcr die weitere Verwendung. Als zweiten Schritt kann man noch z\u00e4heres <a href=\"https:\/\/www.r4l.de\/wordpress\/2022\/05\/29\/hohlraumkonservierung\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1028\">Hohlraumschutzmittel<\/a> verspritzen. Am Besten auch in verschiedenen Drehpositionen des Fahrgestells.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Punkte und Aufgaben halte ich f\u00fcr L\u00f6sbar. &#8211; Wenn ich bei einer Restaurierung den R4 so weit zerlegt habe, da\u00df das ( l\u00f6chrige ) Fahrgestell nackt vor mir liegt, w\u00fcrde ich nicht z\u00f6gern, statt dessen ein verzinkes Fahgestell zu verwenden um sichzugehen, da\u00df die Chancen auf erneuten sicherheitsgef\u00e4hrdenden Rost nachhaltig verringert wurden !? Im Vergleich zu den \u00fcbrigen Kosten  der Restaurierung relativiert sich die Investition &#8211; ich w\u00fcrde sogar damit rechnen da\u00df der Wert des fertig restaurierten Fahrzeuges entsprechend steigen d\u00fcrfte !?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Ente gibt es solche Nachbaufahrgestelle schon l\u00e4nger und diese erfreuen sich gro\u00dfer Beliebtheit. Aufgrund der guten Nachfrage werden f\u00fcr die Ente inzwischen auch H\u00e4uschen und T\u00fcren nachgefertigt.  Wenn die Nachfrage beim R4 passt, gibt es vielleicht auch f\u00fcr das R4 H\u00e4uschen immer mehr Neuteile&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ? Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenl\u00f6sung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. 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