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	<title>Typen/Modelle &#8211; Das große R4-Buch im Internet</title>
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	<description>Das große R4 - Buch im Internet</description>
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		<title>Chromteile</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2026/01/17/chromteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>
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					<description><![CDATA[Attraktives Detail jedes Klassikers sind die Chromteile &#8211; auch beim R4, obwohl anfangs von den Journalisten bemängelt wurde, daß für den Deutschen Markt mehr Chromschmuck erwartet würde, als der R4 geboten hat. Es ist nicht alles Chrom was glänzt: Es wurde beim R4 neben verchromen auch einige weitere Verfahren für silbrig glänzende Teile angewendet: Galvanisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Attraktives Detail jedes Klassikers sind die Chromteile &#8211; auch beim R4, obwohl anfangs von den Journalisten bemängelt wurde, daß für den Deutschen Markt mehr Chromschmuck erwartet würde, als der R4 geboten hat.</p>



<p>Es ist nicht alles Chrom was glänzt: Es wurde beim R4 neben verchromen auch einige weitere Verfahren für silbrig glänzende Teile angewendet:</p>



<p><strong>Galvanisch verchromter Stahl:</strong><br>Angewendet beim R4 für die Stoßstangen und die dazugehörigen Halbkugelkopfschrauben, Radkappen , Radkappenbefestigunsschrauben und Radhutmuttern sowie den Zierleisten an den Schiebefenstern: Auf bereits hochglänzeder blanker Oberfläche werden mehrere metallische Uberzüge elektrochemisch aufgebracht. Zuletzt eine Schicht Chrom. Diese Schicht ist sehr hart und hochglänzend. Mit der Zeit dringt jedoch Feuchtigkeit ein und das Grundmaterial beginnt zu Rosten und drückt die Chromschicht als Pickel hoch. Bei trocken stehenden Autos lässt sich mit Polieren auch an Chromteilen mit beginnendem Rostansatz ein gewisser Rostschutz erzielen. Ein Neuverchromen ist möglich, aber durch die hohe Umweltauflagen sehr kostspielig.</p>



<p><strong>Verchromter Druckguss:</strong><br>Angewendet beim R4 für den Heckklappengriff, die Beschläge der Ausstellfenster ( 1961-1963 ), die gefederten Seitenspiegel ( Fuß und Arm ) und die Schriftzüge ( BJ. 1967 &#8211; 1973 ). Mit der Zeit beginnt der Druckguss unter der Chromschicht &#8222;aufzublühen&#8220;. Hier ist eine Neuverchromung sehr schwierig, da sich der Druckguss beim Entchromen in manchen Bädern bereits auflöst.</p>



<p><strong>Chrombedampfter Kunststoff:</strong><br>Beim R4 verwendet für die Rückleuchten, die Türgriffe ( ca. 1975 &#8211; 1981 ), die Fussabdeckung des runden Aussenspiegel und die Embleme und Renault-Rhomben ( ab ca. 1977 ). Diese Chromschicht kann abblättern oder verwittern ( bei den Emblemen ). Eine Ausbesserung mit Chromlacken ist möglich.</p>



<p><strong>Silberbedampftes Stahlblech und Glas:</strong><br>Hochglänzender als Chrom &#8211; Verwendet für die Reflektorspiegel der Scheinwerfer und die Rückblickspiegel. Diese Schicht kann ermatten, abblättern und auch unterosten. Neuverspiegeln von Scheinwerfern ist möglich, aber beim R4 ( noch ) teurer als Neuteile ( Restposten ). Da Neuverspiegeln aber möglicherweise in Zukunft der einzige Weg ist, macht es Sinn, blinde Reflektoren aufzuheben.</p>



<p><strong>Glanzverzinkter Stahl:</strong><br>Beim R4 verwendet für die Lampenfassungen der Rückleuchten, die Stützen für Heckklappe und Haube u.a. Die Schicht oxidiert und wird grau, und ist nicht polierfähig.</p>



<p><strong>Edelstahlblech:</strong><br>Etwas weniger glänzend als Chrom und Silber, aber Rostfrei!: Verwendet beim R4 für die Türgriffe ( 1961 &#8211; 1975 ), Die Zierleisten in den Scheibengummis ( 1960er Jahre ), die gefederten Außenspiegel ( Schüssel hinter Spiegelglas ), Die Scheibenwischerarme, die Schwellerzierleisten mit Dreiecksprofil 1971 &#8211; 1980. Der Grundträger der Schriftzüge ( ca. 1973 &#8211; 1975 ) ist Edelstahlblech und der Hintergrund Schwarz lackiert ( siehe unten )<br>( Neidisch blickt man zu NSU und Peugeot &#8211; dort waren auch Radkappen, Zierleisten und Stoßstangen aus Edelstahl und damit nie pickelig )</p>



<p><strong>Glanzeloxiertes Aluminiumblech:</strong><br>Etwas weniger glänzend aber erstaunlich witterungsbeständig. Verwendet im R4 für die Zierleisten ( seitlich auf Türen und Kotflügeln, unter den Türen (1961-1971 und 1980-1981 ), um die vorderen Blinker und um das vordere Kennzeichen ( Version Frankreich ), Den Zierrahmen um das hintere Kennzeichen &#8222;Moustache&#8220;, sowie die Abdeckung der Enden des Scheibenkeders.<br>Der Grundträger der Schriftzüge und Renault-Rhomben ( ca. 1974 &#8211; 1978 ) ist Aluminiumguss und der Hintergrund Schwarz lackiert ( siehe unten )</p>



<p><strong>Alufolie in Kunststoffteil:</strong><br>Verwendet im R4 für die Keder der Front- und Heckscheibe, die Zierleiste an der Regenrinne und im Kühlergrill ( ab 1974 ) &#8211; werden diese Teile matt oder vergilben ( manche sprechen von: &#8222;Goldeffekt&#8220; ), hilft nur austauschen.</p>



<p><strong>Die rechteckigen Schriftzugleisten</strong> auf der Heckklappe mit silberner Schrift auf schwarzem Hintergrund wurden in verschiedenen Verfahren hergestellt, die teilweise parallel verbaut wurden und auch untereinander ausstauschbar sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Geprägtes Edelstahlblech &#8211; Hintergrund schwarz lackiert.</li>



<li>Aluminiumguss &#8211; Hintergrund schwarz lackiert.</li>



<li>Kunststoffspritzguss schwarz &#8211; Schrift in Chrom / Silberfarbe aufgebracht</li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Glaube keinen KFZ-Papieren</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2025/05/30/glaube-keinen-kfzpapieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 14:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Glaube keinen KFZ-Papieren Die Fahrzeugpapiere sind ein amtliches DokumentDaher ist es erstmal schwer vorstellbar, daß darin etwas nicht zuverlässing stimmen sollte ?! Der ziemlich unerschütterliche Glaube an diese Dokumente ist weit verbreitet &#8211; und die Notwendigkeit, das geschriebene kritisch zu Hinterfragen, oftmals schwer zu vermitteln. Leider kommt es so immer wieder vor, daß anhand der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-background has-large-font-size" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700"><strong>Glaube keinen KFZ-Papieren</strong></h2>



<p class="has-text-align-center"><strong><em>Die Fahrzeugpapiere sind ein amtliches Dokument</em><br><em>Daher ist es erstmal schwer vorstellbar, daß darin etwas nicht zuverlässing stimmen sollte ?!</em></strong></p>



<p>Der ziemlich unerschütterliche Glaube an diese Dokumente ist weit verbreitet &#8211; und die Notwendigkeit, das geschriebene kritisch zu Hinterfragen, oftmals schwer zu vermitteln.</p>



<p>Leider kommt es so immer wieder vor, daß anhand der technischen Daten aus dem Fahrzeugschein beschaffte Ersatzteile zwar zu den Papieren aber nicht an das Fahrzeug passen, wobei die Ursache dafür, dem Besitzer nur schwer glaubhaft zu machen ist 😉</p>



<p>Aber unkorrekte Papiere sind in der Praxis gar nicht so selten. Einerseits wurde in den vielen vergangenen Jahren eines Autos auf dem Weg durch Zeiten als fast wertloser Uraltgebrauchtwagen bis hin zum Oldtimer das eine und andere umgebaut und dieser Umbau evtl. gut kaschiert und über die Jahre schlichtweg vergessen.</p>



<p>Ist bei in Deutschland als Neuwagen verkauften Modellen noch einigermaßen sicher davon auszugehen, daß zumindest der Originalzustand mit den Papieren übereinstimmt, ist es bei Spätimporten eher Zufall. Es kann natürlich sein, daß bei den Papieren im Herkunftsland sich bereits Fehler eingeschlichen haben. Bei der Zulassung in Deutschland wird den Originalpapiere aus dem Herkunftsland aber sowieso nur wenig Beachtung geschenkt. Eigentlich wird mit den Papieren und einem Kaufvertrag nur geprüft, ob das Auto mit offiziellen Papieren legal erworben wurde. Die technischen Daten werden in der Regel nicht übersetzt und in die deutschen Papiere übernommen. Selbst die Übernahme eines Erstzulassungsdatums geht öfters schief ( Beispiel: so ist in kroatischen Papieren groß die erneute Zulassung im ( jüngeren ) Staat Kroatien vermerkt &#8211; die eigentliche Erstzulassung in Yugoslawien finden nur Eingeweihte )</p>



<p>Stattdessen werden die Daten für die Papiere vom deutschen Prüfer durch eigene Quellen ermittelt: durch einen Musterbrief eines &#8222;baugleichen&#8220; Modells, alte Autokataloge oder auch ein Datenblatt des Importeurs ( z.B. Renault Deutschland ). Bei allen Quellen ist die Gefahr real, daß nicht zum Fahrzeug passende Daten übernommen werden oder schlicht Schreibfehler auftreten. Besonders hoch ist die Gefahr, wenn die Ausführung in Deutschland nie als Neuwagen verkauft wurde. (z.B. R1126, R112C&#8230; )</p>



<p>Diese Fehler sollte man korrigieren lassen, wenn man Nachweise findet wie es Richtig heissen müsste. Auf jeden Fall muß die Fahrgestellnummer ( FIN ) korrekt sein. &#8211; In jedem Fall sollte man sich auf die spannende Reise machen und die genauere Ausführung seines Schätzchens ergründen und dabei den Angaben und Daten in den Papieren am besten grundsätzlich erstmal zu misstrauen 🙂</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Hallo, ich hätte gerne ein Problem&#8220;</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2025/05/16/hallo-ich-haette-gerne-ein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 05:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Mich erreichen viele Fragen rund um den R4, die ich gerne versuche zu beantworten &#8211; mit dem, was ich gelernt habe, in den Jahren, die ich mich mit dem R4 beschäftige. Leider endet die Kommunikation häufig nach meiner Antwort und ich kann über die Gründe nur spekulieren: Es kommt auch durchaus vor, daß ich keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mich erreichen viele Fragen rund um den R4, die ich gerne versuche zu beantworten &#8211; mit dem, was ich gelernt habe,  in den Jahren, die ich mich mit dem R4 beschäftige.</p>



<p>Leider endet die Kommunikation häufig nach meiner Antwort und ich kann über die Gründe nur spekulieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist meine Antwort so allumfassend, daß es keiner weiteren Worte bedarf !?</li>



<li>Oder ist mein Lösungsvorschlag viel zu einfach für das schwere Problem ?</li>



<li>Oder bin ich falsch oder veraltet  Informiert und meine Antwort ist schlicht unbrauchbar !?</li>



<li>Oder ist mein Lösungsvorschlag zu stark von der Wunschantwort abgewichen, die der Fragesteller sich eigentlich vorgestellt hatte !?</li>



<li>Oder wurde das Problem ganz anderweitig gelöst, hat sich selbst gelöst, oder ist nicht mehr so wichtig !?</li>
</ul>



<p>Es kommt auch durchaus vor, daß ich keine Antwort kenne, da ich mich mit dieser Fragestellung bisher nicht beschäftigt hatte.</p>



<p>In jedem Fall würde es mich freuen, zu erfahren, wie es weitergegangen ist, denn auch ich möchte weiterlernen und neue neue Aspekte und Lösungen erfahren &#8211; um sie weiter mit zufünftigen Fragestellern teilen zu können 🙂</p>



<p>Bitte diese Zeilen nur als meine Gedanken und nicht als Bedingungen oder Abschreckung verstehen. Gerne können Sie ihre Fragen stellen, am besten per <strong>Email </strong>unter: ingo@R4L.de</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fahrgestell</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2024/12/26/fahrgestell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 08:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ? Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenlösung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. Weitere Beispiele dieses Sonderwegs, die mir einfallen ist der VW Käfer, der 2CV ( Ente), das Goggomobil und der Lloyd ( -&#62; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ?</h2>



<p>Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenlösung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. </p>



<p>Weitere Beispiele dieses Sonderwegs, die mir einfallen ist der VW Käfer, der 2CV ( Ente), das Goggomobil und der Lloyd ( -&gt; Wobei die Ente eher einen mit Blechen verkleideten Leiterrahmen hat )</p>



<p>Die Gründe dafür sind vermutlich weniger in der Funktion sondern bei Ideen für die Produktion zu suchen !?</p>



<p>In der Szene hat sich trotzdem die Bezeichnung &#8222;Fahrgestell&#8220; für die Bodengruppe und &#8222;Häuschen&#8220; für den mittragenden Karosserieaufbau gehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Historie</h2>



<p>In der Anfangszeit des Automobilbaus kam man rasch zu der Bauweise mit einem Leiterrahmen an dem an Blattfedern die Achsen hingen und darauf ein nicht mittragender Aufbau. Das Cabrio war das preisgünstigste Modell, da dessen Karosserie viel einfacher aufgebaut war. Nachdem die geschlossenen Versionen aufgrund Ihres besseren Wetterschutzes ab der zweiten Hälfte der 1920er Jahre trotzdem die Cabrios verdrängten, entstanden Konstruktionen, welche die Fahrgestellfunktion in die Karosserie integrierten. Dach und Türschwellen übernahmen tragende Funktionen.</p>



<p>Mitte der 1930er Jahre fanden diese Konstruktionen Eingang in die Grossserie bei Citroen und Opel und auch Renault folgte mit dem stark vom Opel inspirierten Juvaquatre diesem Prinzip und blieb dabei auch beim Nachfolger 4CV und Dauphine.</p>



<p>Bei Lastwagen und Geländewagen blieb man dagegen bis heute beim Leiterrahmen als Konstruktionsprinzip.</p>



<p class="has-large-font-size">Rückschritt?</p>



<p>Warum man für den R4 die Bodengruppe und den Aufbau wieder trennte, darüber kann ich nur spekulieren. Die beste Erklärung könnte der Plan sein, auf Identischem Unterbau verschiedene Modelle zu realisieren was dann auch so kam. Siehe auch : <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/modellfamilie/" data-type="post" data-id="609" data-wpel-link="internal">Modellfamilie</a></p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Leichter, steifer Aufbau</h2>



<p>Im Gegensatz zum Leiterrahmen der aus offenen Stahlprofilen bestand, kommt beim selbsttragenden Aufbau die Stabilität aus geschlossen Trägern aus Blech, die wesentlich leichter sind. Um in der Grosserie das Schnelle Wiederstands- Punktschweissen zu ermöglichen, sind die Blechteile an den Schweisstellen aufeinander gelegt, was enge Spalte zwichen den Belchlagen zu Folge hat. An Stellen, die höhere Festigkeit erfordern sind diese &#8222;Blechschachteln&#8220; sogar durch flächig aufgedoppelte Bleche verstärkt. &#8211; Bei den verschraubten Bodengruppen geht hier allerdings etwas Steifigkeit in den Verbindungsbereichen verloren.</p>



<p>Mit dieser verschraubten Lösung lassen sich passive Unfallschutzeinrichtungen schlecht realisieren. Die Hilfsrahmen vorne und hinten sind steif und verformen sich kaum &#8211; die Verformung findet im Bereich dazwischen statt, und der Fussboden faltet sich. Folgenreicher ist es aber noch, wenn der Anstoß höher und damit auf das Häuschen erfolgt. Dessen Vorderbau bietet fast keine Steifigkeit und die Türsäulen sind nur unzureichend mit dem Boden verbunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Rost bereits einkonstruiert</h2>



<p>Leider reicht bei dieser Bauweise mit vielen Spalten und Hohlräumen eine Lackierung von aussen nicht als Rostschutz. Daher probierte man über die Jahre einiges an Verfahren aus, aber auch die Tauchlackierung brachte keine deutliche Verbesserung. So starben einige Generationen von Automobilen den Rosttod, lange bevor die immer haltbarer weiterentwickelte Mechanik kaputt ging.</p>



<p>Erst um 1982 gelang es, den Rost weitgehend zu verdrängen durch verbesserte Stahlherstellung und verbesserte Beschichtung und verbesserte Karosseriekonstruktionen. Auch bestehende Modelle wurden deutlich haltbarer, durch alle Hersteller fast zeitgleich.</p>



<p>Auch der R4 wurde in dieser Zeit vergleichsweise mit den früheren Jahrgängen deutlich unempfindlicher. So sind die von 1984 &#8211; 1986 noch in Billancourt produzierten R4 die <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/korrosion/" data-type="post" data-id="871" data-wpel-link="internal">Rost</a>resistentesten. Was kein Restaurator tun würde: Bei dieser Serie wurde als erster Arbeitsgang Fahrgestell und Häuschen verschraubt und anschließend lackiert und zuletzt alles eingebaut. Grund für diese Umstellung war, den neuen R5 auf dem gleichen Band zu montieren &#8211; und dieser hatte natürlich eine einteilige Karosserie.</p>



<p>Leider waren die nach der Werksschließung in Billancourt aus Slowenien und Spanien importierten R4 der Spätzeit wieder üble Roster.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Kein dauerhafter Rostschutz möglich?</h2>



<p>Beim R4 &#8211; Fahrgestell sind leider an vielen Stellen großflächig Bleche doppelt aufeinandergeschweißt. In diese Spalte lässt sich nur schwer und unvollständig Rostschutzmittel bringen. Leichter hat es hier (Salz-) Wasser, das durch die Kappilarwirkung prima in enge Spalte gesaugt wird. Der entstehende Rost drückt den Spalt auseinander und in seiner porösen Struktur speichert der Rost das wiederum weiteren Rost fördernde Salzwasser. Der Rost dichtet den Spalt aber gegenüber Rostschutzmitteln ab. Somit <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/korrosion/" data-type="post" data-id="871" data-wpel-link="internal">rostet</a> trotz &#8222;Hohlraumversiegelung&#8220; das Fahrgestell an den doppelten Bereichen irgendwann durch. Zuerst am Boden im Bereich in dem die vorderen Rahmenträger einmüden und später an <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/06/03/schwellerende-richten/" data-type="post" data-id="1089" data-wpel-link="internal">hinteren und vordern Schwellerende </a>und an den Rahmenträgern vorne und hinten. Wenn der R4 kein Salz sieht und noch besser selten regennasse Strassen, verlangsamt sich dieser Pozess aber deutlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Rostschutz durch Zink</h2>



<p>Wird Stahl mit Zink beschichtet, bildet sich ein chemisches Element, bei dem der Zink sich langsam auflöst und der Stahl vom Rost verschont bleibt. Es ist somit strenggenommen auch nur eine Verzögerung bis der Zink aufgebraucht ist, die aber in den meißten Fällen ausreicht, um Rost zu verhindern.</p>



<p>Die Versuche R4 &#8211; Fahrgestelle nachträglich zu verzinken haben aufrund der oben beschriebenen doppelten Bleche Grenzen. Ein Sprizverzinken von aussen bringt nicht viel, galvanisch verzinken scheidet auch aus, da es innen nichts hilft ( keine elektrische Spannung innen &#8211; Fardayischer Käfig ), und Tauchbadverzinken führt zu Verzug und es müsste eine ausgefeilte Verteilung von Ablauflöchern eingebracht werden, damit das Zink wieder aus den Hohlräumen fliessen kann. ( Ich hatte mal eine tauchbadverzinktes Fahrgestell, das war fast 3 mal so schwer, weil viel Zink innen blieb. Somit bleibt als einzig sinnvoller Weg, das Fahrgestell gleich aus verzinktem Blech herzustellen wie es heute im Automobilbau seit Jahren üblich ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">R4 Fahrgestell aus verzinktem Blech</h2>



<p>Leider hat Renault das nie realisiert  mit bekanntem Rost-Dauerthema &#8211; deshalb fertigt ein Hersteller von Reparaturblechen das Fahrgestell aus verzinktem Blech seit eingen Jahren nach. Wenn man manche grob geformten &#8222;Einschweissbleche&#8220; kennt, überrascht positiv das Ergebnis, das dem Original doch sehr nahe kommt. Ich hätte hier mit einer Fertigungsvereinfachung  für die Kleinserie an vielen Stellen gerechnet. Aber es wurden teure Umformwerkzeuge für jedes Blech angefertigt. Das Fahrgestell wurde daraufhin von Renault als zulässiges Ersatzteil freigegeben. Es gibt das &#8222;normale&#8220; Fahrgestell für die Viergangversion des R4 Fünftürers, der Fourgonette / R4F4, dem Plein Air und dem Rodeo und dem R6 und das Verkürzte für den JP4 / Frog und ab 2025 auch das Verlängerte für den R4F6.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Das Nachbaufahrgestell in der Praxis</h2>



<p>Durch den Fahrgestelltausch braucht der R4 eine neu angebrachte Fahrgestellnummer. Das ist grundsätzlich bei Reparaturen möglich und sollte in den Papieren eingetragen werden: &#8222;Fahrgestellnummer nach Teilaustausch neu angebracht&#8220;. Wie man das machen muß , ist leider nicht festgelegt, und jeder Prüfer ( TÜV ua. ) hat da eigene Vorstellungen. Daher macht es Sinn, vorab mit dem Prüfer, der es anschließend eintragen soll abzustimmen, wie man es machen soll. Folgenden Methoden sind denkbar: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrgestellnummer mit Schlagzahlen in neuen Rahmen einschlagen &#8211; oder in einen Blechstreifen, der anschließend eingeschweisst wird. &#8211; hier gibt es spezielle Zeichen, die der Prüfer davor und danach einschlägt um Ergänzungen zu verhindern.</li>



<li>Nummer mit Laserbeschrifter oder Nagelschreiber anbringen.</li>



<li>Nummer aus altem Rahmen heraustrennen und in neuen Rahmen sichtbar einschweissen ( wenn man das unsichtbar macht &#8211; ist es im Graubereich zur Urkundenfälschung = Straftat  -> nachdem diese Methode zum &#8222;umfrisieren&#8220; von gestohlenen Autos verwendet wurde, ist größerer Ärger vorprogrammiert&#8230; )</li>
</ul>



<p>Das Nachbaufahrgestell unterscheidet sich vom Grosserienteil in einigen Punkten, die man beim Einbau berücksichtigen muß. Nachdem es durchaus einen merklicher Kostenblock bei der Restaurierung darstellt, finden viele Anwender die erforderlichen Nacharbeiten und Anpassungen als Zumutung, vor allem, wenn man aufgund fehlender Information den Fehler gemacht hat, und das Fahrgestell davor bereits aufwendig lackiert hat, und die Anpassung mit der ebenfalls neu lackierten und damit empfindlichen Karosserie ( &#8222;Häusschen&#8220; ) erfolgen müssen.</p>



<p>Um diesem Informationdefizit abzuhelfen, habe ich folgende Erfahrungen zusammengestellt und Tips zur Lösung ergänzt, um zukünftigen Restaurateuren Ärger zu ersparen:</p>



<p><strong>Es macht Sinn, die Kontrollen und ggf. Anpassungen einzuplanen und vorzunehmen, bevor lackiert wird !</strong></p>



<p>Folgende Bereiche wurden mir berichtet, die man prüfen sollte, ob das vorliegende Fahrgestell, diese noch aufweist. (Manches wurde in der Zwischenzeit in der Nach-Fertigung korrigiert, das Fahrgestell kann aber auch länger im Lager gelegen haben ):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Passen die hinteren Arme der vorderen Drehstäbe in die Aufnahmen am Fahrgestell? ( evtl. muss die grosse Bohrung vergrößert werden )</li>



<li>Passt das Lenkgetriebe auf die Aufnahmen? ( evtl. muss an der linken Aufnahme das Blech etwas beiseite geklopft werden )</li>



<li>Ist der halbmondförmige Freigang im Falz zu den Antriebswellen groß genug?</li>



<li>Passt der Abstand der Aufnahmen der Konsolen von Motor und Getriebe? ( Die Position des vordern Querträger soll korrigiert worden sein, wodurch am Übergang zu den Längsträgern breitere Spalte entstehen. -&gt; zur Sicherheit am besten eine Motor-Getriebeinheit probeweise einsetzen. )</li>



<li>Passt der seitliche Abstand der hinteren Achsbefestigungen? ( war die Achse zerlegt, kann sie allerdings hier bei der Wiedermontage auch große Abweichungen ausgleichen. )</li>



<li>Passen die Karosseriebefestigungsschrauben ( evtl. müssen die Löcher im Häusschen und an den vorderen Innenkotflügeln nachgearbeitet werden. )</li>



<li>+ Formabweichungen, die eine Rahmenrichtbank zur Korrektur erfordert hätten, hatte ich aufgrund der Klagen erwartet &#8211; sind aber keine berichtet worden 🙂</li>
</ul>



<p>Bei den im Fahrgestell vorhandenen Mutter-Gewinden hat man bewusst auf handelsüblichere Gewinde umgestellt. So sind die Gewinde mit M7x1 auf Regelgewinde M8 umgestellt, da hochfeste M8 Schrauben viel einfacher neu zu beschaffen sind. Man ging davon aus, daß bei einer Vollrestauration durchgängig neue Schrauben verbaut werden. An schwer zugänglichen Stellen ( Traverse zwischen Tank und Reserverad, B-Säule&#8230; ) hilft es bei der Montage, Zylinderschrauben mit Innensechskant ( Inbus ) mit Unterlegscheiben zu verwenden. Für diejenigen, welche die 13mm Sechskante der normalen M8 Schrauben an den sichtbaren Stellen stören. -&gt; Es gibt auch M8 mit 11mm Sechskant ( z.B. die Ölablassschraube und andere Schrauben der Vespa ) &#8211; oder etwas Häufiger: Muttern M8 mit 11mm Sechskant aus dem man einen Schraubenkopf basteln kann, oder man arbeitet eine 13er Sechskantschraube um, oder verwendet einen M7 Helicoil? &#8211; Der Kreativität der Der Erfüllung des 11mm &#8211; Wunsches sind hier keine Grenzen gesetzt 🙂 </p>



<p>Die Halter des Querstabilisator sind auch mit Regelgewindeschrauben befestigt ( Diese würde ich mit Schraubensicherung einkleben ).</p>



<p>Vor dem Lackieren würde ich viele Ablaufbohrungen einbringen. Unter der aufzubringenden Karosseriedichtmasse würde ich bereits vorlackieren. Nach dem Lackieren würde ich die Hohlräume mit flüssigem Korrosionsschutz ( z.B. Fluid Film ) fluten und das Fahrgestell in alle Richtungen drehen und das überschüssige Fluid anschließend wieder herauslaufen lassen und auffangen für die weitere Verwendung. Als zweiten Schritt kann man noch zäheres <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/29/hohlraumkonservierung/" data-type="post" data-id="1028" data-wpel-link="internal">Hohlraumschutzmittel</a> verspritzen. Am Besten auch in verschiedenen Drehpositionen des Fahrgestells.</p>



<p>Dieses Punkte und Aufgaben halte ich für Lösbar. &#8211; Wenn ich bei einer Restaurierung den R4 so weit zerlegt habe, daß das ( löchrige ) Fahrgestell nackt vor mir liegt, würde ich nicht zögern, statt dessen ein verzinkes Fahgestell zu verwenden um sichzugehen, daß die Chancen auf erneuten sicherheitsgefährdenden Rost nachhaltig verringert wurden !? Im Vergleich zu den übrigen Kosten  der Restaurierung relativiert sich die Investition &#8211; ich würde sogar damit rechnen daß der Wert des fertig restaurierten Fahrzeuges entsprechend steigen dürfte !?</p>



<p>Für die Ente gibt es solche Nachbaufahrgestelle schon länger und diese erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufgrund der guten Nachfrage werden für die Ente inzwischen auch Häuschen und Türen nachgefertigt.  Wenn die Nachfrage beim R4 passt, gibt es vielleicht auch für das R4 Häuschen immer mehr Neuteile&#8230;</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fre. 279-02 &#8211; Bild</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2024/12/06/fre-279-02-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 16:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="922" height="1024" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-922x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1526" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-922x1024.jpg 922w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-270x300.jpg 270w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-768x853.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-1383x1536.jpg 1383w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Fre.-279-02-gross-1844x2048.jpg 1844w" sizes="(max-width: 922px) 100vw, 922px" /></figure>
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		<title>Mot. 10 &#8211; alternative Methode &#8211; Bild</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2024/12/06/mot-10-alternative-methode-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 16:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="300" height="400" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Mot.-1015-Alternative.jpg" alt="" class="wp-image-1431" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Mot.-1015-Alternative.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/12/Mot.-1015-Alternative-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
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		<title>Farbtöne</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/farbtoene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 09:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Farbtöne Ford lieferte sein Model T in jeder Farbe, vorausgesetzt sie ist schwarz. Renault lieferte sein Model 4 in jeder Farbe vorausgesetzt sie ist rot&#8230; Zu diesem Schluß konnte man bei oberflächlicher Betrachtung kommen. Tatsächlich wurden ein Großteil der Renault 4 nach Deutschland in der Farbe: Rot geliefert, Anfangs in Weinrot, später in Feuerrot. Grund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700">Farbtöne</h2>



<div class="wp-block-group alignwide is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="300" height="344" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/69-r4-kdh1.jpg" alt="" class="wp-image-265" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/69-r4-kdh1.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/69-r4-kdh1-262x300.jpg 262w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Ford lieferte sein Model T in jeder Farbe, vorausgesetzt sie ist schwarz.</p>



<p>Renault lieferte sein Model 4 in jeder Farbe vorausgesetzt sie ist rot&#8230;</p>



<p>Zu diesem Schluß konnte man bei oberflächlicher Betrachtung kommen. Tatsächlich wurden ein Großteil der Renault 4 nach Deutschland in der Farbe: Rot geliefert, Anfangs in Weinrot, später in Feuerrot. Grund war, daß die R4 aufgrund der extrem kurzen &#8222;Extras &#8211; Liste&#8220; meißt nicht auf Kundenbestellung, sondern direkt vom Hof verkauft wurden &#8211; und Erfahrungsgemäß ging &#8222;Rot&#8220; hierzulande am besten weg &#8211; also bestellten die Händler hauptsächlich in dieser Farbe.&nbsp;</p>



<p>In anderen Ländern dominierten bei uns unübliche Farben ( Frankreich: in den 60ern &#8211; Grau, in den 70ern &#8211; Beige ), und auch hierzulande war der eine oder andere weitere Farbton lieferbar. So konnte ich bislang über hundert Farbtöne dokumentieren.</p>



<p>&#8230;erstaunlicherweise sind inzwischen der Anteil der roten R4 deutlich gesunken. Die überlebenden &#8211; und spät &#8211; importierten Exemplare haben meist andere Farben.&nbsp;</p>



<p>Die dreistelligen Renault &#8211; Farbnummern sind fast einheitlich über die erste Ziffer nach Grund-Farben sortiert. So bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1xx = Beige / Braun</li>



<li>3xx = Weiß / Gelb / Orange</li>



<li>4xx = Blau</li>



<li>6xx = Grau / Schwarz</li>



<li>7xx = Rot</li>



<li>9xx = Grün</li>
</ul>



<p>Hier die gesamte Liste der für den R4 verwendeten Farbtöne. Leider sind manche Nummern doppelt vergeben worden. Daher habe ich Sie dann in /1 und /2 unterschieden. Soweit bekannt, habe ich den deutschen Farbnamen verwendet. Die nicht in Deutschland auf dem R4 angebotenen Farben sind <em>kursiv</em> dargestellt. Die konkrete Zuordnung zu Modell und Baujahr kann ich bei Interesse gerne heraussuchen.</p>



<p>Wenn Sie Informationen über R4-Farben haben, vor allem über solche, die hier nicht erscheinen, würde mich das brennend interessieren.</p>



<p>Einen ersten Eindruck, welcher Farbton sich hinter den meisten der Nummern verbirgt, kann ein Nachschlagen&nbsp;bei den&nbsp;<a href="http://www.roko.uni.cc/r5-historie/allgemein/renault-farbcodes-allgemein/" data-wpel-link="external" rel="external noopener noreferrer">Renault &amp; Oldie Freunde kleiner Odenwald</a> , bei <a href="http://www.r4-4l.com/albums/main.php?g2_itemId=147949" data-wpel-link="external" rel="external noopener noreferrer">R4-4L.com</a> und bei <a href="http://www.renault4.co.uk/paint-codes.htm" data-wpel-link="external" rel="external noopener noreferrer">renault4.co.uk</a> bieten. Für genauere Vergleiche sollten die gedruckten Farbkarten beim Autolackierer oder Lackhändler herangezogen werden.</p>



<p>Lackierarbeiten sind beim Profi inzwischen fast unbezahlbar geworden. <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2025/10/22/lackierung/" data-type="post" data-id="1818" data-wpel-link="internal">Hier eine paar Erfahrungen</a>, wie man auch in Eigenleistung zu einer repektablen Lackierung kommen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-small-font-size"><strong>Folgende Farben sind nach meinem jetzigem Wissensstand international für den Renault 4 verwendet worden:</strong></h2>



<p class="has-text-align-left"><small>In der Zeit als R4 noch in großen Mengen auf den Schrottplätzen diesseits und vor allem jenseits des Rheins zu finden waren habe ich die lackierten Frischluftklappen der Modelle vor 1978 ausgebaut und damit eine Sammlung der Originalfarbmuster erstellt. Wer hierzu noch eine Klappe beisteuern will&#8230;.&nbsp; &#8211; die Sammlung ist noch nicht vollständig.</small></p>



<figure class="wp-block-table is-style-regular"><table><tbody><tr><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" class="wp-image-240" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1026.jpg" alt=""></td><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="147" class="wp-image-241" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1023.jpg" alt=""></td><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="154" class="wp-image-243" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1025.jpg" alt=""></td><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="154" class="wp-image-243" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1025.jpg" alt=""></td><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="128" class="wp-image-239" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1027.jpg" alt=""></td><td><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" class="wp-image-242" style="width: 150px;" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/IMGP1024.jpg" alt=""></td></tr><tr><td>lb/PTT</td><td><small><em>201 ( weiss )</em></small></td><td><em>401</em> kobalt</td><td>602 silbergrau met.</td><td><strong>705 granatrot</strong></td><td><em>901</em> vert met.</td></tr><tr><td><em>040</em> bleu EDF<br></td><td>301 zitronengelb</td><td><em>407</em> bleu met.</td><td>617 valois grau-weiß</td><td><em>708</em> prune met.</td><td><em>906</em> vert borneo met.</td></tr><tr><td><em>041 </em>Gendarmerie</td><td>305 rejane weiß</td><td><em>409</em> bleu</td><td>618 templiergrau</td><td><em>710</em> ?</td><td>907 waldmeister</td></tr><tr><td><em>042</em> bleu<br></td><td>308 gelb</td><td>410 hellblau</td><td>620 starlightsilber</td><td>713 esterelrot</td><td>913 grün</td></tr><tr><td><em>049 </em>Telecom</td><td><em>310 </em>pampelmousse</td><td>411/2 türkis</td><td><em>626 </em>gris oural</td><td><strong>717 rot</strong></td><td>916 taugrün</td></tr><tr><td>095 jägergrün</td><td>311 orange</td><td>412/1 bleu ile de france</td><td>635 pyramidengrau</td><td><strong>719 rubinrot</strong></td><td>919 moosgrün met.</td></tr><tr><td><em>109</em> taigabeige</td><td><em>315</em> gelb/PTT</td><td>414/1 dunkelblau</td><td><em>640</em> silbergrau</td><td><strong>721 bordeaux</strong></td><td>921 amazonasgrün</td></tr><tr><td>111/1 sciroccobeige</td><td>316 gelb</td><td>414/2 blau met.</td><td><em>645</em> sea grey</td><td>722/1 rot</td><td>927 smaragdgrün</td></tr><tr><td><em>111/2</em> daim</td><td>318 orange</td><td><em>417/1</em> + 451 bleu EDF</td><td>647/1 gris clair</td><td>722/2 rot</td><td>938 jägergrün</td></tr><tr><td><em>113</em> beige métal</td><td>319 weiß</td><td>417/2 versaillesblau</td><td><em>651</em> grau met.</td><td><em>727 rot<br></em></td><td>939 dunkelgrün</td></tr><tr><td>115 creme</td><td><em>321</em> weiß ( Spanien )<br></td><td>422 stahlblaumet.</td><td><em>666</em> taubengrau</td><td><strong>733 cherryrot</strong></td><td>942 dunkelgrün</td></tr><tr><td>121 bahiabraun met.</td><td>322 weiß</td><td>423 azurblau</td><td><em>684</em> gris</td><td><em>771</em> ziegelrot</td><td>946 grün</td></tr><tr><td><em>134</em> beige met</td><td>340 creme</td><td><em>428</em> saphirblau met.</td><td>686 grau met.</td><td><em>788</em> rot</td><td>947 grün met.</td></tr><tr><td><em>139</em> camargue</td><td>341 van gogh gelb</td><td>430/1 hellblau</td><td><em>699</em> noir</td><td><br></td><td><em>951/2</em> topasgrün</td></tr><tr><td>148 beige</td><td>348 polarweiß</td><td><em>430/2</em> bleu océan</td><td><br></td><td><br></td><td>953 hellgrün met.</td></tr><tr><td><em>155</em> sable</td><td>355 arktisweiß</td><td>438 türkisblau met.</td><td>Neu!!!!</td><td><br></td><td><em>961 </em>verde ( Spanien )<br></td></tr><tr><td>156 curry</td><td>372 lindgelb</td><td>439 bleu</td><td>610 Oliviergrau</td><td><br></td><td>963 jägergrün</td></tr><tr><td>159 havanna beige</td><td><em>376</em> pampelmousse</td><td>440 bleu</td><td>611 Grau</td><td><br></td><td><em>991</em> petrol</td></tr><tr><td>160 havanna met</td><td>377 weiß</td><td>441 bleu clair</td><td><em>654</em> Grau</td><td><br></td><td><em>996</em> tundragrün</td></tr><tr><td><em>170</em> beige</td><td>388 hellgelb</td><td>443 türkisblau met.</td><td><strong>667 Felgen bis 1968<br></strong></td><td><br></td><td><br></td></tr><tr><td><br></td><td><em>389</em> arktisweiß</td><td><em>446</em> amsterdam blue</td><td><strong>677 </strong>grau Stoßstangen</td><td><br></td><td><em>936</em> Grün</td></tr><tr><td><small><em>201 ( weiss )</em></small></td><td><em>391/2</em> vanille</td><td>452 bleu</td><td><br></td><td><br></td><td><br><em>944</em> vert intercom Belgique</td></tr><tr><td><br></td><td><small><em>394</em> Touring Secours</small></td><td>453 donaublau</td><td><br></td><td><br></td><td><br></td></tr><tr><td><br></td><td><br></td><td>456 hellblau</td><td><br></td><td><br></td><td><br></td></tr><tr><td><br></td><td><br></td><td><em>460</em> blau</td><td><br></td><td><br></td><td><br></td></tr><tr><td><br></td><td><br></td><td><em>464</em> bleu touareg</td><td><br></td><td><br></td><td><br></td></tr><tr><td><br></td><td><br></td><td><em>465</em> bleu pâle</td><td><br></td><td><br></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td><em>468</em> kristallblau</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td>479 apollo met.</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td>480 hellblau</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td><em>482</em> bleu/ France telecom</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td><em>483</em> angers</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td><em>495</em> gordiniblau</td><td></td><td></td><td></td></tr></tbody></table></figure>
</div>
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