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	<title>Geschichte &#8211; Das große R4-Buch im Internet</title>
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	<description>Das große R4 - Buch im Internet</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Mar 2026 16:18:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Chromteile</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2026/01/17/chromteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>
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					<description><![CDATA[Attraktives Detail jedes Klassikers sind die Chromteile &#8211; auch beim R4, obwohl anfangs von den Journalisten bemängelt wurde, daß für den Deutschen Markt mehr Chromschmuck erwartet würde, als der R4 geboten hat. Es ist nicht alles Chrom was glänzt: Es wurde beim R4 neben verchromen auch einige weitere Verfahren für silbrig glänzende Teile angewendet: Galvanisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Attraktives Detail jedes Klassikers sind die Chromteile &#8211; auch beim R4, obwohl anfangs von den Journalisten bemängelt wurde, daß für den Deutschen Markt mehr Chromschmuck erwartet würde, als der R4 geboten hat.</p>



<p>Es ist nicht alles Chrom was glänzt: Es wurde beim R4 neben verchromen auch einige weitere Verfahren für silbrig glänzende Teile angewendet:</p>



<p><strong>Galvanisch verchromter Stahl:</strong><br>Angewendet beim R4 für die Stoßstangen und die dazugehörigen Halbkugelkopfschrauben, Radkappen , Radkappenbefestigunsschrauben und Radhutmuttern sowie den Zierleisten an den Schiebefenstern: Auf bereits hochglänzeder blanker Oberfläche werden mehrere metallische Uberzüge elektrochemisch aufgebracht. Zuletzt eine Schicht Chrom. Diese Schicht ist sehr hart und hochglänzend. Mit der Zeit dringt jedoch Feuchtigkeit ein und das Grundmaterial beginnt zu Rosten und drückt die Chromschicht als Pickel hoch. Bei trocken stehenden Autos lässt sich mit Polieren auch an Chromteilen mit beginnendem Rostansatz ein gewisser Rostschutz erzielen. Ein Neuverchromen ist möglich, aber durch die hohe Umweltauflagen sehr kostspielig.</p>



<p><strong>Verchromter Druckguss:</strong><br>Angewendet beim R4 für den Heckklappengriff, die Beschläge der Ausstellfenster ( 1961-1963 ), die gefederten Seitenspiegel ( Fuß und Arm ) und die Schriftzüge ( BJ. 1967 &#8211; 1973 ). Mit der Zeit beginnt der Druckguss unter der Chromschicht &#8222;aufzublühen&#8220;. Hier ist eine Neuverchromung sehr schwierig, da sich der Druckguss beim Entchromen in manchen Bädern bereits auflöst.</p>



<p><strong>Chrombedampfter Kunststoff:</strong><br>Beim R4 verwendet für die Rückleuchten, die Türgriffe ( ca. 1975 &#8211; 1981 ), die Fussabdeckung des runden Aussenspiegel und die Embleme und Renault-Rhomben ( ab ca. 1977 ). Diese Chromschicht kann abblättern oder verwittern ( bei den Emblemen ). Eine Ausbesserung mit Chromlacken ist möglich.</p>



<p><strong>Silberbedampftes Stahlblech und Glas:</strong><br>Hochglänzender als Chrom &#8211; Verwendet für die Reflektorspiegel der Scheinwerfer und die Rückblickspiegel. Diese Schicht kann ermatten, abblättern und auch unterosten. Neuverspiegeln von Scheinwerfern ist möglich, aber beim R4 ( noch ) teurer als Neuteile ( Restposten ). Da Neuverspiegeln aber möglicherweise in Zukunft der einzige Weg ist, macht es Sinn, blinde Reflektoren aufzuheben.</p>



<p><strong>Glanzverzinkter Stahl:</strong><br>Beim R4 verwendet für die Lampenfassungen der Rückleuchten, die Stützen für Heckklappe und Haube u.a. Die Schicht oxidiert und wird grau, und ist nicht polierfähig.</p>



<p><strong>Edelstahlblech:</strong><br>Etwas weniger glänzend als Chrom und Silber, aber Rostfrei!: Verwendet beim R4 für die Türgriffe ( 1961 &#8211; 1975 ), Die Zierleisten in den Scheibengummis ( 1960er Jahre ), die gefederten Außenspiegel ( Schüssel hinter Spiegelglas ), Die Scheibenwischerarme, die Schwellerzierleisten mit Dreiecksprofil 1971 &#8211; 1980. Der Grundträger der Schriftzüge ( ca. 1973 &#8211; 1975 ) ist Edelstahlblech und der Hintergrund Schwarz lackiert ( siehe unten )<br>( Neidisch blickt man zu NSU und Peugeot &#8211; dort waren auch Radkappen, Zierleisten und Stoßstangen aus Edelstahl und damit nie pickelig )</p>



<p><strong>Glanzeloxiertes Aluminiumblech:</strong><br>Etwas weniger glänzend aber erstaunlich witterungsbeständig. Verwendet im R4 für die Zierleisten ( seitlich auf Türen und Kotflügeln, unter den Türen (1961-1971 und 1980-1981 ), um die vorderen Blinker und um das vordere Kennzeichen ( Version Frankreich ), Den Zierrahmen um das hintere Kennzeichen &#8222;Moustache&#8220;, sowie die Abdeckung der Enden des Scheibenkeders.<br>Der Grundträger der Schriftzüge und Renault-Rhomben ( ca. 1974 &#8211; 1978 ) ist Aluminiumguss und der Hintergrund Schwarz lackiert ( siehe unten )</p>



<p><strong>Alufolie in Kunststoffteil:</strong><br>Verwendet im R4 für die Keder der Front- und Heckscheibe, die Zierleiste an der Regenrinne und im Kühlergrill ( ab 1974 ) &#8211; werden diese Teile matt oder vergilben ( manche sprechen von: &#8222;Goldeffekt&#8220; ), hilft nur austauschen.</p>



<p><strong>Die rechteckigen Schriftzugleisten</strong> auf der Heckklappe mit silberner Schrift auf schwarzem Hintergrund wurden in verschiedenen Verfahren hergestellt, die teilweise parallel verbaut wurden und auch untereinander ausstauschbar sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Geprägtes Edelstahlblech &#8211; Hintergrund schwarz lackiert.</li>



<li>Aluminiumguss &#8211; Hintergrund schwarz lackiert.</li>



<li>Kunststoffspritzguss schwarz &#8211; Schrift in Chrom / Silberfarbe aufgebracht</li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Glaube keinen KFZ-Papieren</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2025/05/30/glaube-keinen-kfzpapieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 14:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Glaube keinen KFZ-Papieren Die Fahrzeugpapiere sind ein amtliches DokumentDaher ist es erstmal schwer vorstellbar, daß darin etwas nicht zuverlässing stimmen sollte ?! Der ziemlich unerschütterliche Glaube an diese Dokumente ist weit verbreitet &#8211; und die Notwendigkeit, das geschriebene kritisch zu Hinterfragen, oftmals schwer zu vermitteln. Leider kommt es so immer wieder vor, daß anhand der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-background has-large-font-size" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700"><strong>Glaube keinen KFZ-Papieren</strong></h2>



<p class="has-text-align-center"><strong><em>Die Fahrzeugpapiere sind ein amtliches Dokument</em><br><em>Daher ist es erstmal schwer vorstellbar, daß darin etwas nicht zuverlässing stimmen sollte ?!</em></strong></p>



<p>Der ziemlich unerschütterliche Glaube an diese Dokumente ist weit verbreitet &#8211; und die Notwendigkeit, das geschriebene kritisch zu Hinterfragen, oftmals schwer zu vermitteln.</p>



<p>Leider kommt es so immer wieder vor, daß anhand der technischen Daten aus dem Fahrzeugschein beschaffte Ersatzteile zwar zu den Papieren aber nicht an das Fahrzeug passen, wobei die Ursache dafür, dem Besitzer nur schwer glaubhaft zu machen ist 😉</p>



<p>Aber unkorrekte Papiere sind in der Praxis gar nicht so selten. Einerseits wurde in den vielen vergangenen Jahren eines Autos auf dem Weg durch Zeiten als fast wertloser Uraltgebrauchtwagen bis hin zum Oldtimer das eine und andere umgebaut und dieser Umbau evtl. gut kaschiert und über die Jahre schlichtweg vergessen.</p>



<p>Ist bei in Deutschland als Neuwagen verkauften Modellen noch einigermaßen sicher davon auszugehen, daß zumindest der Originalzustand mit den Papieren übereinstimmt, ist es bei Spätimporten eher Zufall. Es kann natürlich sein, daß bei den Papieren im Herkunftsland sich bereits Fehler eingeschlichen haben. Bei der Zulassung in Deutschland wird den Originalpapiere aus dem Herkunftsland aber sowieso nur wenig Beachtung geschenkt. Eigentlich wird mit den Papieren und einem Kaufvertrag nur geprüft, ob das Auto mit offiziellen Papieren legal erworben wurde. Die technischen Daten werden in der Regel nicht übersetzt und in die deutschen Papiere übernommen. Selbst die Übernahme eines Erstzulassungsdatums geht öfters schief ( Beispiel: so ist in kroatischen Papieren groß die erneute Zulassung im ( jüngeren ) Staat Kroatien vermerkt &#8211; die eigentliche Erstzulassung in Yugoslawien finden nur Eingeweihte )</p>



<p>Stattdessen werden die Daten für die Papiere vom deutschen Prüfer durch eigene Quellen ermittelt: durch einen Musterbrief eines &#8222;baugleichen&#8220; Modells, alte Autokataloge oder auch ein Datenblatt des Importeurs ( z.B. Renault Deutschland ). Bei allen Quellen ist die Gefahr real, daß nicht zum Fahrzeug passende Daten übernommen werden oder schlicht Schreibfehler auftreten. Besonders hoch ist die Gefahr, wenn die Ausführung in Deutschland nie als Neuwagen verkauft wurde. (z.B. R1126, R112C&#8230; )</p>



<p>Diese Fehler sollte man korrigieren lassen, wenn man Nachweise findet wie es Richtig heissen müsste. Auf jeden Fall muß die Fahrgestellnummer ( FIN ) korrekt sein. &#8211; In jedem Fall sollte man sich auf die spannende Reise machen und die genauere Ausführung seines Schätzchens ergründen und dabei den Angaben und Daten in den Papieren am besten grundsätzlich erstmal zu misstrauen 🙂</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Hallo, ich hätte gerne ein Problem&#8220;</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2025/05/16/hallo-ich-haette-gerne-ein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 05:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Mich erreichen viele Fragen rund um den R4, die ich gerne versuche zu beantworten &#8211; mit dem, was ich gelernt habe, in den Jahren, die ich mich mit dem R4 beschäftige. Leider endet die Kommunikation häufig nach meiner Antwort und ich kann über die Gründe nur spekulieren: Es kommt auch durchaus vor, daß ich keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mich erreichen viele Fragen rund um den R4, die ich gerne versuche zu beantworten &#8211; mit dem, was ich gelernt habe,  in den Jahren, die ich mich mit dem R4 beschäftige.</p>



<p>Leider endet die Kommunikation häufig nach meiner Antwort und ich kann über die Gründe nur spekulieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist meine Antwort so allumfassend, daß es keiner weiteren Worte bedarf !?</li>



<li>Oder ist mein Lösungsvorschlag viel zu einfach für das schwere Problem ?</li>



<li>Oder bin ich falsch oder veraltet  Informiert und meine Antwort ist schlicht unbrauchbar !?</li>



<li>Oder ist mein Lösungsvorschlag zu stark von der Wunschantwort abgewichen, die der Fragesteller sich eigentlich vorgestellt hatte !?</li>



<li>Oder wurde das Problem ganz anderweitig gelöst, hat sich selbst gelöst, oder ist nicht mehr so wichtig !?</li>
</ul>



<p>Es kommt auch durchaus vor, daß ich keine Antwort kenne, da ich mich mit dieser Fragestellung bisher nicht beschäftigt hatte.</p>



<p>In jedem Fall würde es mich freuen, zu erfahren, wie es weitergegangen ist, denn auch ich möchte weiterlernen und neue neue Aspekte und Lösungen erfahren &#8211; um sie weiter mit zufünftigen Fragestellern teilen zu können 🙂</p>



<p>Bitte diese Zeilen nur als meine Gedanken und nicht als Bedingungen oder Abschreckung verstehen. Gerne können Sie ihre Fragen stellen, am besten per <strong>Email </strong>unter: ingo@R4L.de</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fahrgestell</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2024/12/26/fahrgestell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 08:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Typen/Modelle]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ? Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenlösung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. Weitere Beispiele dieses Sonderwegs, die mir einfallen ist der VW Käfer, der 2CV ( Ente), das Goggomobil und der Lloyd ( -&#62; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">&#8230;oder eigentlich: verschraubte Bodengruppe ?</h2>



<p>Der R4 hat keine klassische selbsttragende Karosserie aber auch keinen klassischen Leiterrahmen mit aufgesetzter Karosserie sondern eine Zwischenlösung bei der die Bodengruppe mit dem mittragenden Karosserieaufbau verschraubt ist. </p>



<p>Weitere Beispiele dieses Sonderwegs, die mir einfallen ist der VW Käfer, der 2CV ( Ente), das Goggomobil und der Lloyd ( -&gt; Wobei die Ente eher einen mit Blechen verkleideten Leiterrahmen hat )</p>



<p>Die Gründe dafür sind vermutlich weniger in der Funktion sondern bei Ideen für die Produktion zu suchen !?</p>



<p>In der Szene hat sich trotzdem die Bezeichnung &#8222;Fahrgestell&#8220; für die Bodengruppe und &#8222;Häuschen&#8220; für den mittragenden Karosserieaufbau gehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Historie</h2>



<p>In der Anfangszeit des Automobilbaus kam man rasch zu der Bauweise mit einem Leiterrahmen an dem an Blattfedern die Achsen hingen und darauf ein nicht mittragender Aufbau. Das Cabrio war das preisgünstigste Modell, da dessen Karosserie viel einfacher aufgebaut war. Nachdem die geschlossenen Versionen aufgrund Ihres besseren Wetterschutzes ab der zweiten Hälfte der 1920er Jahre trotzdem die Cabrios verdrängten, entstanden Konstruktionen, welche die Fahrgestellfunktion in die Karosserie integrierten. Dach und Türschwellen übernahmen tragende Funktionen.</p>



<p>Mitte der 1930er Jahre fanden diese Konstruktionen Eingang in die Grossserie bei Citroen und Opel und auch Renault folgte mit dem stark vom Opel inspirierten Juvaquatre diesem Prinzip und blieb dabei auch beim Nachfolger 4CV und Dauphine.</p>



<p>Bei Lastwagen und Geländewagen blieb man dagegen bis heute beim Leiterrahmen als Konstruktionsprinzip.</p>



<p class="has-large-font-size">Rückschritt?</p>



<p>Warum man für den R4 die Bodengruppe und den Aufbau wieder trennte, darüber kann ich nur spekulieren. Die beste Erklärung könnte der Plan sein, auf Identischem Unterbau verschiedene Modelle zu realisieren was dann auch so kam. Siehe auch : <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/modellfamilie/" data-type="post" data-id="609" data-wpel-link="internal">Modellfamilie</a></p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Leichter, steifer Aufbau</h2>



<p>Im Gegensatz zum Leiterrahmen der aus offenen Stahlprofilen bestand, kommt beim selbsttragenden Aufbau die Stabilität aus geschlossen Trägern aus Blech, die wesentlich leichter sind. Um in der Grosserie das Schnelle Wiederstands- Punktschweissen zu ermöglichen, sind die Blechteile an den Schweisstellen aufeinander gelegt, was enge Spalte zwichen den Belchlagen zu Folge hat. An Stellen, die höhere Festigkeit erfordern sind diese &#8222;Blechschachteln&#8220; sogar durch flächig aufgedoppelte Bleche verstärkt. &#8211; Bei den verschraubten Bodengruppen geht hier allerdings etwas Steifigkeit in den Verbindungsbereichen verloren.</p>



<p>Mit dieser verschraubten Lösung lassen sich passive Unfallschutzeinrichtungen schlecht realisieren. Die Hilfsrahmen vorne und hinten sind steif und verformen sich kaum &#8211; die Verformung findet im Bereich dazwischen statt, und der Fussboden faltet sich. Folgenreicher ist es aber noch, wenn der Anstoß höher und damit auf das Häuschen erfolgt. Dessen Vorderbau bietet fast keine Steifigkeit und die Türsäulen sind nur unzureichend mit dem Boden verbunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Rost bereits einkonstruiert</h2>



<p>Leider reicht bei dieser Bauweise mit vielen Spalten und Hohlräumen eine Lackierung von aussen nicht als Rostschutz. Daher probierte man über die Jahre einiges an Verfahren aus, aber auch die Tauchlackierung brachte keine deutliche Verbesserung. So starben einige Generationen von Automobilen den Rosttod, lange bevor die immer haltbarer weiterentwickelte Mechanik kaputt ging.</p>



<p>Erst um 1982 gelang es, den Rost weitgehend zu verdrängen durch verbesserte Stahlherstellung und verbesserte Beschichtung und verbesserte Karosseriekonstruktionen. Auch bestehende Modelle wurden deutlich haltbarer, durch alle Hersteller fast zeitgleich.</p>



<p>Auch der R4 wurde in dieser Zeit vergleichsweise mit den früheren Jahrgängen deutlich unempfindlicher. So sind die von 1984 &#8211; 1986 noch in Billancourt produzierten R4 die <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/korrosion/" data-type="post" data-id="871" data-wpel-link="internal">Rost</a>resistentesten. Was kein Restaurator tun würde: Bei dieser Serie wurde als erster Arbeitsgang Fahrgestell und Häuschen verschraubt und anschließend lackiert und zuletzt alles eingebaut. Grund für diese Umstellung war, den neuen R5 auf dem gleichen Band zu montieren &#8211; und dieser hatte natürlich eine einteilige Karosserie.</p>



<p>Leider waren die nach der Werksschließung in Billancourt aus Slowenien und Spanien importierten R4 der Spätzeit wieder üble Roster.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Kein dauerhafter Rostschutz möglich?</h2>



<p>Beim R4 &#8211; Fahrgestell sind leider an vielen Stellen großflächig Bleche doppelt aufeinandergeschweißt. In diese Spalte lässt sich nur schwer und unvollständig Rostschutzmittel bringen. Leichter hat es hier (Salz-) Wasser, das durch die Kappilarwirkung prima in enge Spalte gesaugt wird. Der entstehende Rost drückt den Spalt auseinander und in seiner porösen Struktur speichert der Rost das wiederum weiteren Rost fördernde Salzwasser. Der Rost dichtet den Spalt aber gegenüber Rostschutzmitteln ab. Somit <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/korrosion/" data-type="post" data-id="871" data-wpel-link="internal">rostet</a> trotz &#8222;Hohlraumversiegelung&#8220; das Fahrgestell an den doppelten Bereichen irgendwann durch. Zuerst am Boden im Bereich in dem die vorderen Rahmenträger einmüden und später an <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/06/03/schwellerende-richten/" data-type="post" data-id="1089" data-wpel-link="internal">hinteren und vordern Schwellerende </a>und an den Rahmenträgern vorne und hinten. Wenn der R4 kein Salz sieht und noch besser selten regennasse Strassen, verlangsamt sich dieser Pozess aber deutlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Rostschutz durch Zink</h2>



<p>Wird Stahl mit Zink beschichtet, bildet sich ein chemisches Element, bei dem der Zink sich langsam auflöst und der Stahl vom Rost verschont bleibt. Es ist somit strenggenommen auch nur eine Verzögerung bis der Zink aufgebraucht ist, die aber in den meißten Fällen ausreicht, um Rost zu verhindern.</p>



<p>Die Versuche R4 &#8211; Fahrgestelle nachträglich zu verzinken haben aufrund der oben beschriebenen doppelten Bleche Grenzen. Ein Sprizverzinken von aussen bringt nicht viel, galvanisch verzinken scheidet auch aus, da es innen nichts hilft ( keine elektrische Spannung innen &#8211; Fardayischer Käfig ), und Tauchbadverzinken führt zu Verzug und es müsste eine ausgefeilte Verteilung von Ablauflöchern eingebracht werden, damit das Zink wieder aus den Hohlräumen fliessen kann. ( Ich hatte mal eine tauchbadverzinktes Fahrgestell, das war fast 3 mal so schwer, weil viel Zink innen blieb. Somit bleibt als einzig sinnvoller Weg, das Fahrgestell gleich aus verzinktem Blech herzustellen wie es heute im Automobilbau seit Jahren üblich ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">R4 Fahrgestell aus verzinktem Blech</h2>



<p>Leider hat Renault das nie realisiert  mit bekanntem Rost-Dauerthema &#8211; deshalb fertigt ein Hersteller von Reparaturblechen das Fahrgestell aus verzinktem Blech seit eingen Jahren nach. Wenn man manche grob geformten &#8222;Einschweissbleche&#8220; kennt, überrascht positiv das Ergebnis, das dem Original doch sehr nahe kommt. Ich hätte hier mit einer Fertigungsvereinfachung  für die Kleinserie an vielen Stellen gerechnet. Aber es wurden teure Umformwerkzeuge für jedes Blech angefertigt. Das Fahrgestell wurde daraufhin von Renault als zulässiges Ersatzteil freigegeben. Es gibt das &#8222;normale&#8220; Fahrgestell für die Viergangversion des R4 Fünftürers, der Fourgonette / R4F4, dem Plein Air und dem Rodeo und dem R6 und das Verkürzte für den JP4 / Frog und ab 2025 auch das Verlängerte für den R4F6.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size">Das Nachbaufahrgestell in der Praxis</h2>



<p>Durch den Fahrgestelltausch braucht der R4 eine neu angebrachte Fahrgestellnummer. Das ist grundsätzlich bei Reparaturen möglich und sollte in den Papieren eingetragen werden: &#8222;Fahrgestellnummer nach Teilaustausch neu angebracht&#8220;. Wie man das machen muß , ist leider nicht festgelegt, und jeder Prüfer ( TÜV ua. ) hat da eigene Vorstellungen. Daher macht es Sinn, vorab mit dem Prüfer, der es anschließend eintragen soll abzustimmen, wie man es machen soll. Folgenden Methoden sind denkbar: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrgestellnummer mit Schlagzahlen in neuen Rahmen einschlagen &#8211; oder in einen Blechstreifen, der anschließend eingeschweisst wird. &#8211; hier gibt es spezielle Zeichen, die der Prüfer davor und danach einschlägt um Ergänzungen zu verhindern.</li>



<li>Nummer mit Laserbeschrifter oder Nagelschreiber anbringen.</li>



<li>Nummer aus altem Rahmen heraustrennen und in neuen Rahmen sichtbar einschweissen ( wenn man das unsichtbar macht &#8211; ist es im Graubereich zur Urkundenfälschung = Straftat  -> nachdem diese Methode zum &#8222;umfrisieren&#8220; von gestohlenen Autos verwendet wurde, ist größerer Ärger vorprogrammiert&#8230; )</li>
</ul>



<p>Das Nachbaufahrgestell unterscheidet sich vom Grosserienteil in einigen Punkten, die man beim Einbau berücksichtigen muß. Nachdem es durchaus einen merklicher Kostenblock bei der Restaurierung darstellt, finden viele Anwender die erforderlichen Nacharbeiten und Anpassungen als Zumutung, vor allem, wenn man aufgund fehlender Information den Fehler gemacht hat, und das Fahrgestell davor bereits aufwendig lackiert hat, und die Anpassung mit der ebenfalls neu lackierten und damit empfindlichen Karosserie ( &#8222;Häusschen&#8220; ) erfolgen müssen.</p>



<p>Um diesem Informationdefizit abzuhelfen, habe ich folgende Erfahrungen zusammengestellt und Tips zur Lösung ergänzt, um zukünftigen Restaurateuren Ärger zu ersparen:</p>



<p><strong>Es macht Sinn, die Kontrollen und ggf. Anpassungen einzuplanen und vorzunehmen, bevor lackiert wird !</strong></p>



<p>Folgende Bereiche wurden mir berichtet, die man prüfen sollte, ob das vorliegende Fahrgestell, diese noch aufweist. (Manches wurde in der Zwischenzeit in der Nach-Fertigung korrigiert, das Fahrgestell kann aber auch länger im Lager gelegen haben ):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Passen die hinteren Arme der vorderen Drehstäbe in die Aufnahmen am Fahrgestell? ( evtl. muss die grosse Bohrung vergrößert werden )</li>



<li>Passt das Lenkgetriebe auf die Aufnahmen? ( evtl. muss an der linken Aufnahme das Blech etwas beiseite geklopft werden )</li>



<li>Ist der halbmondförmige Freigang im Falz zu den Antriebswellen groß genug?</li>



<li>Passt der Abstand der Aufnahmen der Konsolen von Motor und Getriebe? ( Die Position des vordern Querträger soll korrigiert worden sein, wodurch am Übergang zu den Längsträgern breitere Spalte entstehen. -&gt; zur Sicherheit am besten eine Motor-Getriebeinheit probeweise einsetzen. )</li>



<li>Passt der seitliche Abstand der hinteren Achsbefestigungen? ( war die Achse zerlegt, kann sie allerdings hier bei der Wiedermontage auch große Abweichungen ausgleichen. )</li>



<li>Passen die Karosseriebefestigungsschrauben ( evtl. müssen die Löcher im Häusschen und an den vorderen Innenkotflügeln nachgearbeitet werden. )</li>



<li>+ Formabweichungen, die eine Rahmenrichtbank zur Korrektur erfordert hätten, hatte ich aufgrund der Klagen erwartet &#8211; sind aber keine berichtet worden 🙂</li>
</ul>



<p>Bei den im Fahrgestell vorhandenen Mutter-Gewinden hat man bewusst auf handelsüblichere Gewinde umgestellt. So sind die Gewinde mit M7x1 auf Regelgewinde M8 umgestellt, da hochfeste M8 Schrauben viel einfacher neu zu beschaffen sind. Man ging davon aus, daß bei einer Vollrestauration durchgängig neue Schrauben verbaut werden. An schwer zugänglichen Stellen ( Traverse zwischen Tank und Reserverad, B-Säule&#8230; ) hilft es bei der Montage, Zylinderschrauben mit Innensechskant ( Inbus ) mit Unterlegscheiben zu verwenden. Für diejenigen, welche die 13mm Sechskante der normalen M8 Schrauben an den sichtbaren Stellen stören. -&gt; Es gibt auch M8 mit 11mm Sechskant ( z.B. die Ölablassschraube und andere Schrauben der Vespa ) &#8211; oder etwas Häufiger: Muttern M8 mit 11mm Sechskant aus dem man einen Schraubenkopf basteln kann, oder man arbeitet eine 13er Sechskantschraube um, oder verwendet einen M7 Helicoil? &#8211; Der Kreativität der Der Erfüllung des 11mm &#8211; Wunsches sind hier keine Grenzen gesetzt 🙂 </p>



<p>Die Halter des Querstabilisator sind auch mit Regelgewindeschrauben befestigt ( Diese würde ich mit Schraubensicherung einkleben ).</p>



<p>Vor dem Lackieren würde ich viele Ablaufbohrungen einbringen. Unter der aufzubringenden Karosseriedichtmasse würde ich bereits vorlackieren. Nach dem Lackieren würde ich die Hohlräume mit flüssigem Korrosionsschutz ( z.B. Fluid Film ) fluten und das Fahrgestell in alle Richtungen drehen und das überschüssige Fluid anschließend wieder herauslaufen lassen und auffangen für die weitere Verwendung. Als zweiten Schritt kann man noch zäheres <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/29/hohlraumkonservierung/" data-type="post" data-id="1028" data-wpel-link="internal">Hohlraumschutzmittel</a> verspritzen. Am Besten auch in verschiedenen Drehpositionen des Fahrgestells.</p>



<p>Dieses Punkte und Aufgaben halte ich für Lösbar. &#8211; Wenn ich bei einer Restaurierung den R4 so weit zerlegt habe, daß das ( löchrige ) Fahrgestell nackt vor mir liegt, würde ich nicht zögern, statt dessen ein verzinkes Fahgestell zu verwenden um sichzugehen, daß die Chancen auf erneuten sicherheitsgefährdenden Rost nachhaltig verringert wurden !? Im Vergleich zu den übrigen Kosten  der Restaurierung relativiert sich die Investition &#8211; ich würde sogar damit rechnen daß der Wert des fertig restaurierten Fahrzeuges entsprechend steigen dürfte !?</p>



<p>Für die Ente gibt es solche Nachbaufahrgestelle schon länger und diese erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufgrund der guten Nachfrage werden für die Ente inzwischen auch Häuschen und Türen nachgefertigt.  Wenn die Nachfrage beim R4 passt, gibt es vielleicht auch für das R4 Häuschen immer mehr Neuteile&#8230;</p>



<p></p>
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		<title>Camping</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/29/camping/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2022 18:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Camping Wer bei seiner Vorstellung von &#8222;Campingausflug mit dem R4&#8220; nicht an ein Zelt denkt &#8211; und auch bei der Suche nach einem Wohnanhänger die Grenzen der Anhängelast erkennt, denkt beim Camping im R4 an einen Umbau des Innenraums, denn Schlafen auf oder hinter den Sitzen ist nur was für sehr junge Menschen &#8211; alle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size wp-block-heading" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700">Camping</h2>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="897" height="1024" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-897x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1040" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-897x1024.jpg 897w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-263x300.jpg 263w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-768x876.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-1346x1536.jpg 1346w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau1-1795x2048.jpg 1795w" sizes="(max-width: 897px) 100vw, 897px" /><figcaption>Hotel &#8222;Quatrelle &#8211; Ruh&#8220;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1041" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-768x1024.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-225x300.jpg 225w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-1152x1536.jpg 1152w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-1536x2048.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Hochklappbare Platte auf alten Schubladen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1042" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-768x1024.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-225x300.jpg 225w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-1152x1536.jpg 1152w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-1536x2048.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau3-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>2. Klappe für seltener benötigte Sachen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1043" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-768x1024.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-225x300.jpg 225w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-1152x1536.jpg 1152w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-1536x2048.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/20220527_R4-Campingeinbau4-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Vordere Platte ist an den Schubladen eingehängt auf liegt auf den Sitzen mit herausgenommenen Kopfstützen</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Wer bei seiner Vorstellung von &#8222;Campingausflug mit dem R4&#8220; nicht an ein Zelt denkt &#8211; und auch bei der Suche nach einem Wohnanhänger die Grenzen der Anhängelast erkennt, denkt beim Camping im R4 an einen Umbau des Innenraums, denn Schlafen auf oder hinter den Sitzen ist nur was für sehr junge Menschen &#8211; alle andern erkennen bald den Vorteil des ebenen Untergrundes. Beim Umbau denken die Meisten zuerst an die Fourgonette: Der größere Innenraum scheint dafür zu sprechen, erlaubt der höhere Innenraum doch auch die Möglichkeit im Inneren eine Sitzgelegenheit mit Tisch unterzubringen. Diese Möglichkeit innen zu Tafeln erfordert aber einen Umbau des Bettes, der auch bei Regen bequem nur mit geöffneter Tür durchzuführen ist und erfordert genaueste Vorbereitung, da alles was auf dem Tisch fehlt, schwer erreichbar ist, wenn man mal sitzt&#8230;</p>



<p>Auch beim zentralen Thema, dem Schlafen, merkt man bald, daß der Fourgonette etwas entscheidendes fehlt: nämlich die zwei hinteren Seitentüren, die beim Fünftürer zufällig exakt dort platziert sind, wo man üblicherweise ins Bett steigt oder davon aufsteht. Bei der Fourgonette muß man über das Kopf- bzw. Fussende ins Bett krabbeln über eine je nach Einbaugestaltung mehr oder weniger hohe Stufe. Für die Sitzmöglichkeit und die bessere Raumausnutzung legt man meist die Liegefläche auf die Höhe der Radkästen und liegt dann &#8222;aufgebahrt&#8220; auf Fensterhöhe. Hier ist man für jeden sofort sichtbar und der Wunsch nach Vorhängen entsteht. Diese führen jedoch dazu, daß jeder Passant sofort erkennt, daß hier jemand drinnen schläft&#8230;</p>



<p>Diese Nachteile vermeidet der hier vorgestellte einfache herausnehmbare Campingeinbau für den R4 &#8211; Fünftürer: Man baut die Rückbank aus und auf den Kofferraumboden stellt man zwei alte Schubladen. Die Kopfstützen nimmt man ab und schiebt die Sitz nach vorn und dreht die Lehnen in Liegesitzposition. Über den Sitzen legt man eine Platte, die an den Schubladen befestigt wird, damit sie nicht verrutscht. Über den Schubladen liegt eine weitere Platte die in der Mitte mittels Scharnieren klappbar ist. Dadurch entstehen Kästen für Wäsche, Werkzeug, Lebensmittel&#8230;</p>



<p>Als Auflage kann man alles verwenden. Bewährt hat sich eine Matratze, die sich falten lässt. </p>



<p>Zum Fahren legt man die vordere Platte auf die hintere und faltet darauf die Matratze zusammen.</p>



<p>So hat man mit minimalem Aufwand ein Wohnmobil für 1 &#8211; 2 Personen, mit bequemem Ein- und Ausstieg, mit Stauraum und einer tiefen Liegeposition, die genug Höhe bietet sich im Bett aufzusetzen und in der nicht sofort auffällt, daß hier jemand übernachtet. Im Notfall kann sogar noch im umgebauten Zustand beiseite gefahren werden. Als letztes ist der Platzbedarf der ausgebauten Teile des Umbaues recht überschaubar wenn der R4 wieder als 4 &#8211; Sitzer zurückgebaut ist.</p>
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		<title>Transportieren</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/transportieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2022 15:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Transportieren Aus heutiger Sicht ist die Heckklappe inzwischen so weit zum Standard geworden, daß man sich nur noch schwer vorstellen kann welcher große Schritt das damals war. In den Anfangsjahren des Automobils gab es üblicherweise überhaupt keinen Gepäckraum. An manchen Autos gab es am Heck Gepäckbrücken, auf denen im Freien Koffer verzurrt werden konnen. Als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-text-align-center has-background has-large-font-size wp-block-heading" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700">Transportieren</h2>



<p>Aus heutiger Sicht ist die Heckklappe inzwischen so weit zum Standard geworden, daß man sich nur noch schwer vorstellen kann welcher große Schritt das damals war.</p>



<p>In den Anfangsjahren des Automobils gab es üblicherweise überhaupt keinen Gepäckraum. An manchen Autos gab es am Heck Gepäckbrücken, auf denen im Freien Koffer verzurrt werden konnen. Als in den 1930er Jahren die Karosserien strömungsgünstiger gestaltet wurden, ergab sich im Heck ein Raum. Manche Hersteller platzierten dort den Motor hinein &#8211; andere nutzten diesen für Gepäck. Dabei war eine Öffnung von außen keinesfalls selbstverständlich. Bis in die späten 50er Jahre gab es Autos die nur von innen zu beladen waren.</p>



<p>Es gab zwar immer von Personenwagen abgeleitete Lieferwagen und vereinzelt davon abgeleitete &#8222;Kombinationswagen&#8220; mit klapp- oder herausnehmbaren Sitzen um wahlweise Personen oder Fracht zu transportieren. Diese hatten meißtens eine nach der Seite öffnende hintere Tür, und selten mehr als zwei Seitentüren.</p>



<p>Neben speziellen Renault &#8211; Modellen für Kundschaft auf dem Land ( Colorale ) und die Stadt ( Dauphine ) hatte man beim R4 alle Einsatzgebiete im Auge, insbesonders auch die damals entstehenden Vorstädte mit Ihren Wohnblocks und die zahlreichen jungen Familien die sich dort ansiedelten. Für alle denen ein Mittelklasse Kombi zu teuer war, und ein Kleinwagen zu wenig Platz bot.</p>



<p>Eine nach oben öffnende hintere Tür war beim Erscheinen des R4 extrem selten &#8211; bei Kleinwagen unbekannt und auch nirgends als einzige Karosserieform in einer Modellreihe angeboten. Bei Renault war man sich daher auch nicht ganz sicher wie das Publikum das annehmen würde und stellte mit der nach unten öffnenden Klappe des R4 Super eine Alternative zur Auswahl &#8211; die sich jedoch nicht durchsetzte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="78" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-R4-Super.jpg" alt="" class="wp-image-169"/></figure>



<p>Doch die Klappe setzte sich durch &#8211; Die große Heckklappe und der gut nutzbare glattflächige und Schmutzunempfindliche Laderaum ohne Ladekante dahinter waren sicher einer der Hauptfaktoren für den Erfolg des R4. Die Erfahrungen, was da alles reinpasst sind legendär&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="250" height="314" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/moped-wo1.jpg" alt="" class="wp-image-92" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/moped-wo1.jpg 250w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/moped-wo1-239x300.jpg 239w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure>



<p>Mit den Jahren rüsteten immer mehr Hersteller ihre Modelle mit Heckklappen aus. Die Kopien erreichten aber vielfach nicht die Nutzungs &#8211; Qualitäten des Originals. Hohe Ladekanten zerklüftete Wände und Böden und empfindliche Auskleidung schränkten in vielen Fällen die Nutzbarkeit ein.</p>



<p>Bei Renault ging man nicht diesen Weg, sondern erhöhte die Nutzbarkeit noch weiter: Für die Fourgonette stellten sie die Seitenwände und die Hecktür senkrecht und erhöhten das Dach und gewannen so noch deutlich mehr Laderaum. Als geniale Neuerung ließ sich die hintere Dachkante aufklappen um lange Gegenstände transportieren zu können. 1975 wurde zusätzlich noch eine um 20 cm verlängerte Version präsentiert. Für viele Jahr gab es für Handwerker und Händler keine sinnvolle Alternative auf dem Markt. Die Produktionszahlen der Fourgonette stiegen kontinuierlich bis 1983 ( 20 Jahre nach der Präsentation ).</p>



<p>Auch der auf dem R4 basieren Renault 6 ist eine wahrere Lademeister &#8211; und auch der R5 hatte einen leicht zu beladenden, glattflächigen Laderaum</p>



<p class="has-text-align-center"></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="497" data-id="1232" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853-1024x497.jpg" alt="" class="wp-image-1232" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853-1024x497.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853-300x146.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853-768x373.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853-1536x746.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/11/20220710_085853.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>R4 F6 mit langem Radstand ( und spanischem Hochdach ) ab 1975</figcaption></figure>
</figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondermodelle</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/21/sonderserien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 22:15:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.r4l.de/wordpress/?p=840</guid>

					<description><![CDATA[Ausstattungslinien &#8211; Sondermodelle Generelle Ausstattungslinien Das GrundmodellIn der einfachsten Ausstattung des R4 hat man fast alles weggelassen, was irgendwie verzichtbar war, um den Preis unter die Grenze von 4000 DM zu drücken &#8211; und diese Ausführung gleichzeitig so unattraktiv zu machen, daß die Kunden doch zum besser ausgestatteten Modell griffen.Das Basismodell war lieferbar ausschließlich in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700">Ausstattungslinien &#8211; Sondermodelle</h2>



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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:15%">
<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="98" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-GTL-Blau-P1260120_1.jpg" alt="" class="wp-image-162"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>R4 GTL</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="78" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-R4-Super.jpg" alt="" class="wp-image-169"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der R4 Super</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="97" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-Parisienne-1.jpg" alt="" class="wp-image-159"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>R4 Parisienne</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="94" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-76-safari.jpg" alt="" class="wp-image-160"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>R4 Safari</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="200" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-Safari-Sitze-orange.jpg" alt="" class="wp-image-171"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interieur R4 Safari </em><br><em>seltene Ausführung in orange</em></figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:85%">
<p class="has-large-font-size"><strong>Generelle</strong> <strong>Ausstattungslinien</strong></p>



<p><strong>Das Grundmodell</strong><br>In der einfachsten Ausstattung des R4 hat man fast alles weggelassen, was irgendwie verzichtbar war, um den Preis unter die Grenze von 4000 DM zu drücken &#8211; und diese Ausführung gleichzeitig so unattraktiv zu machen, daß die Kunden doch zum besser ausgestatteten Modell griffen.<br>Das Basismodell war lieferbar ausschließlich in Grau, ohne Seitenfenster zwischen C- und D-Säule, ohne Türverkleidungen, mit einem einfachen geklebten Dachhimmel, nur einer Sonnenblende auf der Fahrerseite, einem rustikalen Dreispeichenlenkrad, ohne Radkappen und Kühlergrill, mit Stoßstangen und Lampenringe in Wagenfarbe, mit Heizung aber ohne Innenraumgebläse.<br>An der technische Ausstattung wurde dagegen nichts eingespart.<br>Der Renault 3 ( zusätzlich noch mit 3CV = 603 ccm Motor ) und die Fourgonette ( Kasten-Transporter ) war ausschließlich in dieser Ausstattung lieferbar.</p>



<p><strong>Das Grundmodell 2</strong><br>Nachdem sich das völlig nackte Grundmodell nur wenig verkaufte, und wohl auch zur Produktionsvereinfachung, da eine einheitliche Rohkarosserie verwendet werden konnte, schob man 1965 ein optisch etwas aufgewertetes Grundmodell nach, das auch in verschiedenen Farben zu haben war: Feste Seitenscheiben zwischen C- und D- Säule und in den hinteren Türen, mit Chromstoßstangen ( jedoch ohne Hörnern ) und Chrom Lampenringen. Die Gummizug-Rohrsitze blieben, später wurde zumindest die Sitzfläche vorne dünn gepolstert. Als 1974 das Kennzeichen auf die vordere Stoßstangen montiert wurde, gab es dafür vorne Gummihörner.<br>Verkauft wurde diese Variante unter der Bezeichnung: Renault 4, Renault 4L, R4 Economic &#8211; in Deutschland noch bis 1986, um den Einstiegspreis unter der 10.000 DM Schwelle zu halten.</p>



<p><strong>Das Chrom-Modell</strong><br>Hauptstückzahlträger war der R4 in der <a href="https://www.r4l.de/wordpress/2026/01/17/chromteile/" data-type="post" data-id="1942" data-wpel-link="internal">Chrom-Ausstattung</a>: In Silbrig glänzend: Radkappen, Stoßstangen, Lampenringe, Kühlergrill, Leiste in Front- und Heckscheibengummi, Zierleisten umlaufend und unter den Türen sowie Anfangs um die Nummernschilder und vorderen Blinker sowie Chrom-Rückleuchten ( in Frankreich bis Sommer 1962 &#8211; in Deutschland bis 1971 ). Lieferbar in noch mehr Farben. Mit Gummimatten im Gepäckraum und Gummi-Stoßstangenhörnern. Die Sitze waren zwar Anfangs noch mit Gummizugpolsterung aber immer etwas aufwendiger, als die des Grundmodells. Die Radkappen entfielen 1981. Bei der letzten Modellpflege 1982/1983 entfiel der übrige äußere Chromschmuck, und der beige-graue Kühlergrill und die Stoßstangen wurden vom GTL übernommen &#8211; Unterschiede zum Grundmodell waren nur noch die 4 Schiebefenster, die Polstersitze und die Gepäckraumgummimatten.<br>Verkauft als R4L, Renault 4 L Export, Renault 4 TL, Renault 4 GTL ( 1976 &#8211; 1977 -> nicht zu verwechseln mit dem &#8222;GTL&#8220; unten ) ca. 210 bis 630 DM teurer als das Grundmodell.<br>Da sich die Chromteile leicht auch nachträglich montieren lassen, wurden viele R4 damit &#8222;aufgewertet&#8220;.</p>



<p><strong>Der GTL</strong><br>um den Benzinverbrauch weiter zu reduzieren, wurde im Sommer 1977 ein gedrosselter C-Motor mit 1108ccm aber nur 34PS bei 4000 U/min. eingebaut. Der zwar Superbenzin benötigte aber in den Spritsparhitlisten der folgenden Jahre immer in der Spitzengruppe zu finden war. Durch die lange Getriebeübersetzung wurde auch das Innenraumgeräusch deutlich reduziert. Die Bremstrommeln waren vergößert ( ab 1982 Scheibenbremsen vorne ). Außen ist der GTL sofort erkennbar an Beige-Grauen Stoßstangen, Kühlergrill, Türgriffen und seitlichen Schutzleisten sowie Stoßbügeln ( bis ca. 1983 ), sowie einem Auspuff bis ganz nach hinten. Innen mit Türfächern und 4 Automatikgurten sowie anfangs mit Velourssitzen, von 1983 &#8211; 1986 mit den gleichen Karositzen wie der TL und am Ende mit blauen Karositzen.</p>



<p>Die Transporter wurden nur in jeweils einer Variante ausgeliefert, wobei die Kombi &#8211; Version etwas mehr bot als die Lkw &#8211; Version.</p>



<p><strong>Etras</strong><br>Üblicherweise wurden die R4 direkt beim Händler so gekauft, wie sie vorrätig bereitstanden. Aussenspiegel waren bis Mitte der 1960er nicht ab Werk vorhanden. Diese wurden vom Händler oder Auslieferungslager montiert. Heizung, vordere Einzelsitze, Kunstlederpolsterung waren eigentlich zeitweilig aufpreispflichtige Extras, waren aber meißt zur Auswahl ab Händlerhof zu bekommen. Da sich in Deutschland rote R4 am besten verkauften, bestellten sich die Händler vorrangig diese Farbe. ( Heute findet man sehr viele andere Farben &#8211; möglicherweise gingen die Kunden, die für Ihre Wunschfarbe lange Wartezeiten in Kauf nahmen, etwas pfleglicher mit Ihrem R4 um, so daß er bis heute erhalten blieb ? )<br>Das eigentlich einzige echte Extra beim R4, das man meißt extra bestellen und darauf warten musste, war das Faltdach.</p>



<p>Dazu gab es schon bald die inzwischen sehr verbreiteten, aufgewerteten <strong>Sondermodelle</strong>. Diese blieben jeweils nur für ein paar Jahre im Programm und sind heute bei Sammlern wesentlich beliebter als die normale Serie.</p>



<p class="has-large-font-size"><strong>Sondermodelle</strong></p>



<p><strong>R4 Super / R4 L Super confort</strong> 1962-1964</p>



<p>Motorleistung 28PS statt 23 PS (750ccm). Aufgepolsterte Sitze; Gummimatten auch af den Türschwellern, Doppelrohr – Stoßstangen und eine versenkbare Heckscheibe in Verbindung mit einer nach unten öffnenden Hecktüre (Modell ’64 wieder mit der üblichen Heckklappe)&nbsp;</p>



<p><strong>R4 Parisienne</strong> 1964-1968</p>



<p>In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift &#8222;Elle&#8220; entstanden. Dekorflächen in &#8222;Korbgeflechtdesign&#8220; oder &#8222;Schottenkaro&#8220; auf Türflächen, hinteren Kotflügeln und Heckklappe. Grundfarbe meist dunkelblau, dunkelgrün oder schwarz.&nbsp;</p>



<p><strong>R4 Safari</strong> 1975-1977</p>



<p>Alle Chromteile mattschwarz, seitliche Scheuerleiste auf Türen und Kotflügel. Bunte Sitzbespannung in den lieferbaren Außenfarben: blau, hellgrün, türkis oder orange, beige, ? . Silberne Türverkleidungen.</p>



<p><strong>R4 Funny / R4 Galerie</strong> ca.1980</p>



<p>Lediglich aufgeklebte Dekorstreifen auf den Seitenwänden&nbsp;</p>



<p><strong>R4 Jogging</strong></p>



<p>Version Frankreich und einige Exportländer (1981): türkisblaue &#8222;Chromteile&#8220;, Schutzleisten und serienmäßiges Faltdach in gleicher Farbe. Bunte Dekorstreifen, Sitze ähnlich R4 Safari. Kein Import in Deutschland.</p>



<p>Version Deutschland (1982-1986): dezenter Dekorstreifen und etwas aufgewertete Ausstattung</p>



<p><strong>R4 TL Savane</strong></p>



<p>Lediglich neue Bezeichnung für den R4 TL mit neuem 950ccm Motor. Kein Import nach Deutschland&nbsp;</p>



<p><strong>R4GTL Clan</strong></p>



<p>Lediglich neue Bezeichnung für den R4GTL in Frankreich. Kein Import nach Deutschland.</p>



<p><strong>R4 Sixties</strong></p>



<p>Sondermodell in Frankreich 1986: Zwei Glasdächer; Patchwork – Sitzen in den lieferbaren Außenfarben: blau, gelb und rot, Schwarze Schutzleisten und &#8222;Chromteilen&#8220; sowie Schriftzug seitlich – kein Import nach Deutschland&nbsp;</p>



<p><strong>R4 Salü</strong></p>



<p>Abschiedsmodell für Deutschland (1988-1989): blaue Dekorstreifen und &#8222;Salü&#8220;- Schriftzug. Lieferbar in rot, weiß und als Sonderfarbe: silber</p>



<p><strong>R4 Carte Jeunes</strong> 1991</p>



<p>Dekorstreifen und Sonderfarben. Kein Import nach Deutschland.&nbsp;</p>



<p><strong>R4 &#8222;Bye-Bye&#8220;</strong></p>



<p>Abschiedsmodell in Frankreich 1992: Limitierte Serie mit 1000 rückwärts nummerierten Exemplaren.</p>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nationale Ausführungen</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/nationale-ausfuehrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 21:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.r4l.de/wordpress/?p=831</guid>

					<description><![CDATA[Unterschiede der nationalen Ausführungen die werksseitige Ausrüstung der länderspeziefischen Ausführung kann man an der Dreistelligen ( anfangs Zweistelligen Zahl ) in der Mitte auf dem ovalen Schild ablesen.Frankreich 100 ( 10 ), Belgien / Luxemburg 101, Italien102, Deutschland 120 , Österreich 121&#8230;. Der R4 wurde in über 100 Länder offiziell importiert und in ca. 15 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size wp-block-heading" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700"><strong>Unterschiede der nationalen Ausführungen</strong></h2>



<div class="wp-block-group alignwide is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>die werksseitige Ausrüstung der länderspeziefischen Ausführung kann man an der Dreistelligen ( anfangs Zweistelligen Zahl ) in der Mitte auf dem ovalen Schild ablesen.<br>Frankreich 100 ( 10 ), Belgien / Luxemburg 101, Italien102, Deutschland 120 , Österreich 121&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="268" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Typenschild-120.jpg" alt="" class="wp-image-175" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Typenschild-120.jpg 400w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Typenschild-120-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p><strong>Der R4 wurde in über 100 Länder offiziell importiert und in ca. 15 Ländern produziert. Aufgrund der unterschiedlichen Zulassungsvorschriften und unterschiedlichen Erwartungen der Kunden gibt es viele kleine und größere Unterschiede.</strong></p>



<p>Es liegen mir hier keine gesicherten Unterlagen vor, daher ist diese Aufstellung nur aus mündliche Informationen entstanden und daher ungenau und unvollständig. Wer hier mehr weiß, oder Unterlagen hat, ist eingeladen, mir die Verbesserungen zukommen zu lassen.</p>



<p>(In den Ersatzteilkatalogen läßt sich die Länderverwendung jedes Teiles nachvollziehen – dies würde aber die Möglichkeiten dieser Seite sprengen und die meisten Leser langweilen – hier kann ich auf Wunsch nachrecherchieren)</p>



<p><strong>Armaturenbrett in Schwarz: </strong>Die Armaturenbretter der 3. Generation ab 1982 waren für die deutsche Version immer schwarz während sie in anderen Ländern in beige und grau verwendet wurden.</p>



<p><strong>Auspuffrohr nach hinten: </strong>Für Dänemark und Schweiz wurden, statt des Sidepipes, Auspuffrohre bis zum Heck eingebaut.&nbsp;</p>



<p><strong>Aussenspiegel: </strong>Bis 1966 waren werksseitig keine Aussenspiegel montiert. Die montierten Exemplare sind Nachrüstungen.</p>



<p><strong>Blechhinterachse:</strong> Die R4 aus dem Werk Novo Mesto / Slowenien haben immer die Hinterachschwingarme aus Blechprofilen während in den übrigen Werken schon Schwingen aus Gusseisen eingesetzt wurden.</p>



<p><strong>Coupé:</strong>In Uruguay wurde der R4 als zweitüriges Coupé angeboten. Bei unveränderter R4 Front bis zur B-Säule, wurde ein langes Schrägheck mit waagerechtem Kofferraumdeckel angesetzt. Hintergrund war die Umgehung von Einfuhrzoll wenn ein Anteil das Fahrzeuge lokal entwickelt und gefertigt wird. Deshalb wurde der hintere Teil der Karosserie in Uruguay gebaut und mit importierten R4 &#8211; Teilen komplettiert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="298" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/4S-Mini-Unruguay.jpg" alt="" class="wp-image-204" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/4S-Mini-Unruguay.jpg 500w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/4S-Mini-Unruguay-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p><strong>Heizkanal:</strong> Für kältere Länder (z.B. Finnland) war der Gebläsekasten durch einen Blech-Mitteltunnel mit dem Durchlass durch den Träger unter den Sitzen verbunden, um Heizluft direkt in den hinteren Fußraum zu transportieren.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/heizkanal.jpg" alt="" class="wp-image-176" width="491" height="302" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/heizkanal.jpg 400w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/heizkanal-300x185.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px" /></figure>



<p><strong>Hochdach: </strong>Die Fourgonetten von FASA in Spanien sind zu einem hohen Anteil mit erhöhtem Stahl-Laderaumdach ausgeliefert worden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853-1024x497.jpg" alt="" class="wp-image-1216" width="512" height="249" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853-1024x497.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853-300x146.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853-768x373.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853-1536x746.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_085853.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Hochdach R4F6 FASA / Spanien ( gelb ) &#8211; normaler R4 F6 ( rot )</figcaption></figure>



<p><strong>Kennzeichenleuchte:</strong> Für die Version Deutschland wurde bis in die erste Hälfte der 70er eine spezielle Kennzeichenleuchte aus Leichtmetallguss verwendet.</p>



<p><strong>Klimaanlage: </strong>Für einige Exportländer (Japan?) soll es den R4 mit Klimaanlage gegeben haben.</p>



<p><strong>Kopfstützen kariert: </strong>zu den&nbsp; Sitzen in den 80ern&nbsp; ( Seitlich Kunstleder &#8211; in der Mitte Karostoff ) waren die Kopfstützen der niederländischen Version mit dem gleichen karierten Stoff bezogen. In Deutschland mit dem gleichen Kunstleder</p>



<p><strong>Leiterklappe (ohne): </strong>Für Post und andere öffentliche Einsätze gab es die Fourgonette in Frankreich mit geschlossenem Dach ohne Leiterklappe.&nbsp;</p>



<p><strong>Motorleistung 54 PS: </strong>Die R4 hatten serienmäßig maximal 34 PS. Für die Anden in Südamerika gab es aber auch einen 1300er/1400er mit 54PS (In der Ebene)</p>



<p><strong>Nebelschlußleuchte:</strong> Bei der niederländischen Version war diese in den 80ern serienmäßig. Bei der deutschen Version liegt die Verkabelung. Nur Schalter, Kontrollampe und Leuchte fehlen</p>



<p><strong>Ovales Schild: </strong>Das ovale Schild im Motorraum nennt in der zweiten Zeile ab der 3. Stelle eine dreistellige Zahl: 120 (bzw. früher 12) ist die Version Deutschland. Häufiges Beispiel: 43 120</p>



<p><strong>Querträger vorne mit 4 zusätzlichen Löchern: </strong>Die FASA – R4 aus Spanien haben zwischen den Stoßstangenhaltern zwei Paar Löcher an denen früher die Stoßstangen befestigt waren.</p>



<p><strong>Parkleuchten: </strong>Die Version für Deutschland hatte bis 1971 die tischtennisballgroßen Parkleuchten der Caravelle – die französischen sind viel kleiner.  ( Das Loch ist aber Gleich )</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454-1024x868.jpg" alt="" class="wp-image-1222" width="512" height="434" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454-1024x868.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454-300x254.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454-768x651.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454-1536x1302.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072454.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Die Parkleuchten aus der Caravelle für die R4 in Deutschland ( bis 1971 )</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2-1024x873.jpg" alt="" class="wp-image-1212" width="512" height="437" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2-1024x873.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2-300x256.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2-768x655.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2-1536x1310.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_072204-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Die kleinen Parkleuchten der französischen Version</figcaption></figure>



<p><strong>Radkastenverkleidungen: </strong>Die frühen R4 aus yugoslawischer Produktion ( Novo Mesto ) hatten die hinteren Radkästen anstatt mit Gummimatten, mit einem Teppichmaterial verkleidet.</p>



<p><strong>Radlaufchrom: </strong>Die FASA –R4 aus Spanien hatten um 1970 herum angenietete Aluzierprofile an den Radausschnitten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616-1024x671.jpg" alt="" class="wp-image-1218" width="512" height="336" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616-1024x671.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616-300x197.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616-768x503.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616-1536x1007.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220709_181616.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Spanischer Alu &#8211; Radlauf &#8222;Chrom&#8220;</figcaption></figure>



<p><strong>Reserverad – Sicherungshaken: </strong>Für die deutsche Version wurde ein zweiter gefederter Sicherheitshaken für die Reserveradhalterung Pflicht.<strong>&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Rückfahrscheinwerfer: </strong>Die Rückfahrlichter in der Hecktür waren ab Mitte der 70er in den Fahrzeugen für Schweiz und Deutschland zu finden.</p>



<p><strong>Rückleuchten: </strong>Die R4 aus Italienischer Produktion (Alfa Romeo) hatten zu Anfang Rückleuchten ähnlich dem FIAT 500 Kombi und später die orangene Halbkugel oben und die Rote in der Mitte.</p>



<div class="wp-block-group is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-81a7f686 wp-block-group-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/alfa-r4-rueli.jpg" alt="" class="wp-image-398" width="251" height="312" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/alfa-r4-rueli.jpg 400w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/alfa-r4-rueli-241x300.jpg 241w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption>Rückleuchten der R4 aus Produktion bei Alfa &#8211; Romeo </figcaption></figure>
</div>



<p><strong>Rückleuchten mit Chromrahmen: </strong>Diese Rückleuchten waren nur auf den frühen R4 mit besserer Ausstattung bis 1963 verbaut. Für die deutsche Version blieben sie bis 1971 im Angebot, da die Kundschaft hier mehr Chrom erwarte</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="375" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Tankdeckel-0056.jpg" alt="" class="wp-image-1113" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Tankdeckel-0056.jpg 500w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/Tankdeckel-0056-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Die Rücklichter mit Chromrahmen 1961 &#8211; 1963 -&gt; in Deutschland bis 1971</figcaption></figure>



<p><strong>Scheibenprüfzeichen: </strong>Die Prüfaufdrucke der Scheiben nennen auch den jeweiligen, lokalen Scheibenhersteller – dies gibt Hinweise auf das Herstellland des Fahrzeuges.</p>



<p><strong>Scheinwerfer sealed beam:</strong> Für den Nordamerikanischen Markt wurden diese Scheinwerfer mit fest integrierter Glühwendel verwendet. Sie haben einen etwas größeren Durchmesser.</p>



<p><strong>Scheinwerferwischer: </strong>In Schweden wurden diese für alle Neuwagen Pflicht, so auch für den R4</p>



<p><strong>Seitenblinker: </strong>Die R4 für Dänemark und Italien hatten an der Stelle der Parkleuchten Seitenblinker. In den 70er und 80er Jahren in Rhombenform.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822-1024x705.jpg" alt="" class="wp-image-1220" width="512" height="353" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822-1024x705.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822-300x207.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822-768x529.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822-1536x1058.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_081822.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Seitenblinker in Rhombusform </figcaption></figure>



<p><strong>Seitenscheiben (ohne): </strong>in den 60ern hatte die Basisversion des Fünftüreres anstatt des C/D-Säulenfensters eine geschlossenen Blechseitenwand. Dieses Modell wurde in Belgien bis in die 80er angeboten.</p>



<p><strong>Seitenscheiben (ohne die 2. ): </strong>in der LKW Version hatte der Lieferwagen aus rechtlichen Gründen für den Deutschen Markt keine Seitenfenster im Laderaum. Die Rundumsicht war so jedoch einigermaßen kriminell schlecht. In anderen Ländern hat man zumindest kleine Kontrollfensterchen zu Verringerung des Blindfluges vorgesehen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-998x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1221" width="499" height="512" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-998x1024.jpg 998w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-292x300.jpg 292w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-768x788.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-1497x1536.jpg 1497w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653-1996x2048.jpg 1996w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075653.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption>Sicherheits &#8211; Zusatzfenster im R4 F4 ( inzwischen auch in Deutschland zulässig )</figcaption></figure>



<p>Für die<strong> Französische Post</strong> gab es um 1990 aus Slowenischer Produktion noch einen Fünftürer ohne hintere Türgriffe und mit geschlossenen C-Säulen ohne Sicke.</p>



<p><strong>Standlicht : </strong>Die R4 mit orangenen, runden vorderen Blinkern hatten Standlicht im Scheinwerfer (z.B. Version Deutschland) Bei den weissen, runden Blinkern war eine Zweifadenbirnen für Blinker und Standlicht vorgesehen.</p>



<p><strong>Stoßbügel verchromt: </strong>Die Export-R4 für Österreich und Dänemark hatten Anfang der 70er die Stoßbügel, die später lackiert am GTL verwendet wurden in Chrom montiert. Für die niederländische Version gab es solche auch für den 3-Gang R4.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608-1024x773.jpg" alt="" class="wp-image-1219" width="512" height="387" srcset="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608-1024x773.jpg 1024w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608-300x226.jpg 300w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608-768x579.jpg 768w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608-1536x1159.jpg 1536w, https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/07/20220710_075608.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>R4 in der Ausführung &#8222;121&#8220;  für Österreich</figcaption></figure>



<p><strong>Stoßstangenhalter diagonal: </strong>An den R4 für die Schweiz sind an den vorderen Stoßstangenhaltern teilweise Diagonalstreben zur Versteifung angeschraubt.</p>



<p><strong>Stoßstangenhörner liegend: </strong>Die R4 aus argentinischer Produktion hatten andere Stoßstangen mit waagerechten Gummipuffern.</p>



<p><strong>Stoßstangenkantenschutzgummis: </strong>Die äußeren Schnittkanten der Stoßstangen sind bei der Version Deutschland mit Kunststoffkantenschutzschuhen versehen. (Spitzname: Teutonengummis)</p>



<p><strong>Türaufsteller:</strong> Für die französische Post gab es die Fourgonette mit Türaufstellern vorne ähnlich dem System für die F6 Heckklappe.</p>
</div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 19:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.r4l.de/wordpress/?p=801</guid>

					<description><![CDATA[Entwicklung Entwicklung &#8211; ( Modell 120 &#8211; Deutschland ) Die Jahreszahlen beziehen sich auf das Modelljahr, das nach den Werksferien im September des Vorjahres beginnt. 1961 Erste öffentliche Präsentation des R4 auf der IAA ( Frankfurt/M ) 1961 1962 Importstart R4 in Deutschland erst Anfang 19621963 Modelleinführung Fourgonette in Deutschland;845ccm Motor für Deutschlandversion ab 10/62 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size" style="background-color:#f8ff9b;margin-top:0px;margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;font-style:normal;font-weight:700">Entwicklung</h2>



<h2 class="wp-block-heading alignwide has-text-align-center has-background has-medium-font-size" style="background-color:#f8ff9b;margin-top:0px;margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px"><strong>Entwicklung &#8211; ( Modell 120 &#8211; Deutschland )</strong></h2>



<p class="has-text-align-center">Die Jahreszahlen beziehen sich auf das <strong>Modelljahr</strong>, das nach den Werksferien im September des Vorjahres beginnt.</p>



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<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-62-4L-vorn-rechts.jpg" alt="" class="wp-image-163" style="width:294px;height:214px"/><figcaption class="wp-element-caption"><small><strong>1. Serie 1961 &#8211; 1963 (Rohrstoßstangen)</strong></small></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="193" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/a-Parisienne2.jpg" alt="" class="wp-image-158"/><figcaption class="wp-element-caption"><small><strong>1. Serie 1963 &#8211; 1967 (Blechstoßstangen) (R4 Parisienne)</strong></small></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="185" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/a-70-R4-Blau.jpg" alt="" class="wp-image-149"/><figcaption class="wp-element-caption"><small><strong>2. Serie 1967 &#8211; 1974</strong></small></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="94" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-76-safari.jpg" alt="" class="wp-image-160" style="width:294px;height:184px"/><figcaption class="wp-element-caption"><small><strong>3. Serie 1974 &#8211; 1983 (R4 Safari)</strong></small></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="98" src="https://www.r4l.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/05/e-GTL-Blau-P1260120_1.jpg" alt="" class="wp-image-162" style="width:296px;height:193px"/><figcaption class="wp-element-caption"><small><strong>4. Serie 1983 &#8211; 1993 (R4 GTL)</strong></small></figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p><strong>1961</strong> Erste öffentliche Präsentation des R4 auf der IAA ( Frankfurt/M ) 1961</p>



<p><strong>1962</strong> Importstart R4 in Deutschland erst Anfang 1962<br><strong>1963</strong> Modelleinführung Fourgonette in Deutschland;<br>845ccm Motor für Deutschlandversion ab 10/62</p>



<p><strong>1964</strong> Modelleinführung Parisienne; unten angeschlagene Heckklappe entfällt; vollsynchronisiertes Dreiganggetriebe; Schiebefenster in den hinteren Türen ersetzen Ausstellfenster; neue Stoßstangen (Export: bereits ein Jahr früher)</p>



<p><strong>1965</strong> Hinterradspur verbreitert; Steuerkette statt Stirnrädern 1/65<br><strong>1966</strong> Rücksitzbank klappbar (Export); Ablauflöcher in Regenrinne<br><strong>1967</strong> neues helles Armaturenbrett; Glaskühlerdehngefäß<br><strong>1968</strong> Vollsynchronisiertes Vierganggetriebe; neue Stoßstangen, neuer Kühlergrill;<br><br><strong>1969</strong> Modelleinführung Plein air 4/68; Tellerfederkupplung, Neue Vorderachse mit 13° statt 7° Nachlauf.<br><br><strong>1970</strong> Heckklappengestänge mit Einhandbedienung<br><strong>1971</strong> 34PS und 12Volt; Türschloß rechts; Ölfilter 1/71, Renault Rodeo<br><strong>1972</strong> Parkleuchten entfallen; schmale Schwellerzierleiste<br><strong>1973</strong> Gurte vorne Serie; neues Renault-Logo<br><strong>1974</strong> neues Getriebe wie R5/6 ;neuer Schriftzug; Lenkrand schwarz<br><strong>1975</strong> Modelleinführung R4F6; Plastikkühlergrill; 34l Tankinhalt<br><strong>1976</strong> Drehstromlichtmaschine; Rückfahrscheinwerfer<br><strong>1977</strong> Modelleinführung Safari; Standlicht neben Blinker; H4 Scheinwerfer; Batterie nach vorne versetzt<br><br><strong>1978</strong> Modelleinführung GTL 1100; Verbundglas; Tankstutzen versenkt 11/77<br><br><strong>1979</strong> Hartkunststoff-Dachverkleidung<br><strong>1980</strong> Gurte hinten Pflicht; Kunststoffschiebefensterrahmen<br><strong>1981</strong> Modelleinführung Rodeo1300 und F6Vagabund; Einhandgriff für Faltdach; Chrom Radkappen entfallen<br><strong>1982</strong> Türscharniere versenkt<br><strong>1983</strong> neues Armaturenbrett; Scheibenbremsen beim 1100er; letzte Chromteile entfallen<br><strong>1984</strong> Sparmotor 845ccm 29PS; Handbremse zwischen den Sitzen bei Scheibenbremsen<br><strong>1985</strong> &#8211;<br><strong>1986</strong> 25. Geburtstag des R4<br><strong>1987</strong> nur noch R4 GTL-schadstoffarm in weiß oder rot im Programm<br><strong>1988</strong> &#8211;</p>



<p><strong>1989</strong> Importeinstellung zum Jahresende 1988 mit Sondermodell &#8222;Salü&#8220;<br><strong>1993</strong> Verkauf in Frankreich eingestellt</p>



<p><strong>1994</strong> ( Produktionseinstellung Weltweit. )</p>
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<p class="has-background has-medium-font-size" style="background-color:#f8ff9b"><strong>Die Änderungen im Detail,  auch bei den Versionen für andere Länder ( Liste im Aufbau )</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td><td>September 1961</td><td>Modelleinführung R3 &#8211; R1121 &#8211; 603ccm = 3CV und R4 &#8211; R1120 &#8211; 747ccm = 4 CV ( 21 DIN-PS ), Kühlluftschlitze in Haube, Stoßstangen und Lampenringe in Wagenfarbe ( immer Grau ) ; graue Kunststoff-Türgriffe; Dreispeichenlekrad; Peistab für Benzinstand; kein Lüftermotor; nur Sonnenblende Fahrerseite; keine Türverkleidungen<br>R4L zusätzlich: 5 Farben zur Auswahl; Ausstellfenster in C/D &#8211; Säule; Chrom-Rohrstoßstangen mit Gummihörnern; Alu-Glanzteile: Kühlergrill, Zierleisten umlaufend und unter den Türen, um Nummernschilder und um vordere Blinker, Verchromte Lampenringe und Dreistern-Radkappen; Edelstahl Türgriffe; Rückleuchten mit Seiten aus verchromtem Kunststoff; Zweispeichenlenkrad; Lenkradschloss; Tank-Warnlampe; elektrisches Innenraumgebläse; zwei Sonnenblenden, Scheibenwascher, Aschenbecher, Innenleuchte…, Türverkleidungen, gespannter Stoffhimmel, Auflagen der Stahlrohr-Gummizugsitze farblich passend zur Lackierung. Preis: 4290 DM ( einschl. Heizung und Lenkradschloss )<br>Extra-Ausstattung für alle Modelle: Faltdach</td></tr><tr><td></td><td>Oktober 1961</td><td>Modelleinführung Katentransporter <strong>Fourgonette</strong> &#8211; R2102 &#8211; Nutzlast 300kg &#8211; Ausstattung wie R4 Basismodell jedoch Reifen 145 x 330 ( heute: 145/80 R 13 ) und verstärkte Federdrehstäbe hinten. Serienmäßig nur mit Fahrersitz, Beifahrersitz auf Wunsch gegen Aufpreis ( später? ).</td></tr><tr><td></td><td>November 1961</td><td>Tank geändert mit <strong>Einfüllöffnung </strong>oberhalb statt bisher unterhalb dem Rücklicht. Schalthebel mit weisser Gummikappe.</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1961</td><td>R4L mit rechteckigen statt ovalen Stoßstangengummihörnern.</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1962</td><td>Fourgonette mit Schloß an der Hecktür</td></tr><tr><td></td><td>März 1962</td><td>( in Deutschland ab August 1962 )<br>Modelleinführung <strong>R4 Super</strong> &#8211; R1122 &#8211; 32 SAE-PS = 28 DIN-PS ( statt 26,5 SAE-PS ). Unten angeschlagene Heckklappe mit versenkbarer Scheibe. Doppelrohrstoßstangen, Polstersitze und Rückbank Umklappbar mit Gitterkorb an Rückseite, Tankuhr. Preis: 4600 DM einschl. Heizung und Lenkschloss.</td></tr><tr><td></td><td>April 1962</td><td>April 1962<br>Thermowarnschalter an der Wasserpumpe statt am Zylinderkopf<br>Preise der Extras: Faltdach ( Fünftürer &#8211; 120 FF ). Leiterklappe ( 100FF bzw. 110 DM ) und Beifahrersitz ( 120 FF ) &#8211; beide Fourgonette 300kg.</td></tr><tr><td></td><td>September 1962</td><td>R3 &#8211; R1121 eingestellt, R4 Super R1122 ersetzt durch R1124 mit 845ccm = 5CV, unverändert 32 SAE-PS.<br>An allen Modellen: Neues Getriebe mit Sychronisation 1. Gang; Lüftungsklappen Armaturenbrett öffnen oben; Zünd- Anlassschloß bzw. Drehschalter ersetzen Seilzug für Anlasser; Öldruckwarnlampe; Tacho bis 120 km/h ( statt 110 ); Halbautomatischer Scheibenwischerrücklauf; Innentürgriffe mit Griffplatten; R4 und R4L mit Motor des R1122; Pedalgummis; Heckklappenschloß mit T-Drehgriff statt Hakengriff; R4L und R4 Super mit neuen Radkappen mit Ringsicke ( statt Dreistern ); Alu-Zierrahmen &#8222;Moustache&#8220; um hinteres Nummernschild nicht mehr serienmäßig; Neue Blechprofilstoßstangen ( nur 4L ); Chromrückleuchten entfallen ( für Export nach Deutschland blieben diese noch bis 1971 ! ). R4 Super: Neiman Zünd-Anlassschloss</td></tr><tr><td></td><td>Oktober 1962</td><td>Für Export Deutschland, in allen Modellen: &#8222;Dauphine&#8220; Motor 845 ccm &#8211; 26 DIN-PS ( R1123, R2104 )</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1962</td><td>Monogram auf Heckklappe aus grauem Kunststoff ( statt eloxiertem Aluminium )</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1963</td><td>R4 und R4L: Heckklappenscharniere verstärkt.<br>Einführung als Extra: Einzelsitze vorne und 3-Sitz Rückbank ( 120 FF )</td></tr><tr><td></td><td>September 1963</td><td>Alle Modelle: Neue <strong>Blechstoßstangen</strong> statt der Rohre ( bei der Fourgonette bleibt die hintere Stoßstange bis Produktionsende als Rohr ), Schaltstange oberhalb des Getiebes mit rundem Gummiauge statt Kardangelenk. Gebläsekasten und Ablagefächer im Fussraum in hellgrau statt schwarz. Aschenbecher oben im Aramturnbrett statt am Gebläsekasten. Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte vorne. Heckklappe mit Klappstütze statt des Aufstellstabes. Gemeinsame Warnleuchte für Wassertemperatur und Öldruck.<br>R4 ( Basismodell ): Türverkleidungen aus Presspappe und vollflächiger Dachhimmel.<br>R4 Super: Modell R1124 ersetzt durch R1123 mit &#8222;normaler&#8220; Heckklappe und den neuen Blechstoßstangen.</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1963</td><td>Elektrische Startautomatik durch Choke ersetzt.<br>Neues Modell <strong>&#8222;La Parisienne&#8220;</strong>, R1123 &#8211; Motor 5CV, Anfangs nur in schwarz mit Klebefolien in Korbgeflecht oder Schottenkaro in rot oder grün ( die grünen Karos wurden in der Sonne mit der Zeit hellblau ).<br>Die Ausstellfenster wurden durch feste Scheiben ersetzt, dafür bekamen die entsprechenden Modelle <strong>Schiebefenster</strong> auch an den hinteren Seitentüren und eine hellgraue Blechverkleidung unter dem Armaturenbrett.<br>Preise in Deutschland: R4: 3890 DM, R4L: 4200 DM, R4L Export 4660 DM, R4L Super Confort: 4810 DM, Parisienne: 4990 DM. Bei Parisienne und Super Vollpolster Einzelsitze Serie</td></tr><tr><td></td><td>Februar 1964</td><td>Fourgonette auch mit Seitenscheiben im Kasten und einer umklappbaren Rückbank sowie eine Umklappbaren Beifahrersitz lieferbar. Antidröhnverkleidung am Dach.</td></tr><tr><td></td><td>April 1964</td><td>Neue Felgen mit schlauchlosen Reifen</td></tr><tr><td></td><td>Mai 1964</td><td>Verbesserte Antriebswellen</td></tr><tr><td></td><td>Juli 1964</td><td>Hinterradspur berbreitert von 1204 mm auf 1244 mm. Hauptbresmzylinder 20,6 mm statt 22mm Durchmesser zur Reduzierung der Pedalkraft. Sonnenblenden seitlich schwenkbar.</td></tr><tr><td></td><td>September 1964</td><td>R4L wahlweise mit 4CV Motor ( R1120 ) oder gegen 89 FF Aufpreis mit 5CV ( R1123 ). Kürzeres Gaspedal und Gaszug statt Gasgestänge. Kompakteres Geblasegehäuse erleichtert Durchstieg. Radkasten Gumminmatten im Kofferrau einheitlich schwarz ( bisher passen zur Wagenfarbe ). Lackierte Stoßstangen Silberfarben statt bisher in Wagenfarbe-Grau.<br>R4L und Parisienne: Stoßstangenhörner mit zentralem Stehbolzen verschraubt statt mit Laschen oben und unten an der Stoßstange.</td></tr><tr><td></td><td>November 1964</td><td>2 Auspuffgummis statt bisher 4</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1964</td><td>Steuerkette statt Novotex-Stirnrad</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1965</td><td>Bremsflüssigkeitsbehälter direkt auf Hauptbremszylinder statt mit Leitung weiter oben. Bremsbacken vorne verbreitert.</td></tr><tr><td></td><td>Juni 1965</td><td>Glas-Ausdehnbehlter &#8222;Gurkenglas&#8220; statt Messing-Blech-Behälter im Radkasten &#8211; deshalb Wagenheberkurbel versetzt.</td></tr><tr><td></td><td>August 1965</td><td>R4L &#8211; Rückbank Klappbar</td></tr><tr><td></td><td>September 1965</td><td>Änderung der Bezeichnung von &#8222;Renault R4&#8220; in &#8222;Renault 4&#8220;. Neues Monogramm auf Heckklappe: Rechteckiges graue Plastikplatte &#8222;Renault 4&#8220; bzw. bei Parisienne: Chromschriftzug &#8222;Renault&#8220; und separate &#8222;4&#8220; ( wie später auf dem rechten vorderen Kotlügel ). Aussenspiegel links Serie ( vorher Nachrüstlösungen für den deutschen Markt ). Motorentlüftung in den Vergaser statt ins Freie. Neuer tropfenförmiger Luftfilterdeckel.<br>R4 ( in manchen Ländern R4L ): Chromstoßstangen ohne Hörner. Feste Seitenfenster in C/D-Säule.<br>Fourgonette: Querstabilisator auch an der Hinterachse.</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1966</td><td>Übertragungsgestänge an Handbremshebel statt kurzen Drahtseil</td></tr><tr><td></td><td>Februar 1966</td><td>Der Einmillionste R4 wird montiert.</td></tr><tr><td></td><td>März 1966</td><td>Verzahnung der hinteren Drehstäbe statt Sechskant.<br>Fourgonette: Version 4CV geändert von R2102 auf R2105, Version 5CV geändert von R2104 auf R2106.</td></tr><tr><td></td><td>April 1966</td><td>Neues hellgraues 2. Armaturenbrett und neues transparentes Zweispeichenlenkrad mit nach unten gebogenen Speichen.<br>Preise Deutschland: R4 3950 DM, R4L ( 6 Seitenfenster, Chromstoßstangen und Lampenringe, Kühlergrill ) 4210 DM, R4L Export ( Chrom-Vollausstattung, hellbraune Vollpolstersitze ) 4495 DM ( +85 DM Einzelsitze ), Parisienne 4810 DM &#8211; alle +110 DM Vorfracht.</td></tr><tr><td></td><td>August 1967</td><td>Erste tiefgreifende Modifikation: Vollsychronisiertes <strong>Vierganggetriebe</strong> ( Grundmodell später ), Ergonomischer Schalthebelgriff statt Kugel &#8211; Schaltstange verchromt, Motorhaube mit etwas tiefer montierten Scheinwerfern und neuem Kühlergrill bis um die Scheinwerfer mit seitlich von der Mitte versetztem Renault-Rhobmus <strong>&#8222;Alubrille&#8220;</strong>, Verstärkte nach hinten gewölbte Stoßstangen ( mit Kantenschutz für die deutsche Version ), Verstärktes Ablagefach im Beifahrerfussraum, Neuer Scherenwagenheber, zulässiges Gesamtgewicht von 950 kg auf 1050 kg erhöht, Motor-Ölablasschraube mit 10mm Innenvierkant.</td></tr><tr><td></td><td>April 1968</td><td>Auslieferungsbeginn in Deutschland des neuen Modells <strong>&#8222;Renault 4 Plein Air&#8220;</strong>: offenes Freizeitfahrzeug ohne Seitentüren aber mit erhöhtem Einstieg zur Karosserieversteifung &#8211; einfaches Verdeck &#8211; Hergestellt vom Zulieferer SINPAR durch Umbau fertiger R4.</td></tr><tr><td></td><td>August 1968</td><td>Änderungen für Modelljahr 1969 durch Streiks etwas verzögert in der Einführung: Kugelführung der Sitzschienen, auch bei vorderer Sitzbank sind die vordere Sitzlehnen geteilt stufenlos per Handrad bis zur Liegesitzstellung verstellbar, Sitzposition etwas niedriger ( durch Zwischenlagen ist ein Erhöhen möglich ), Regenrinne oberhalb der D-Säule über Löcher entwässert statt durch umgebogene Rinnenkante.</td></tr><tr><td></td><td>Oktober 1968</td><td>Tellerfederkupplung mit Führungsrohr für das Ausrücklager statt Schraubenfederkupplung, Geänderte Vorderachse mit 13° Nachlauf statt bisher 7° , mit neuer Lenkung ohne Rückstellfeder mit direkterer Übersetzung ( 3,25 statt 4,5 Lenkrad-Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag ). Spurweite vorne jetzt 1279 mm statt 1250 mm. Deshalb Antriebswellen verländert ( die längeren Antriebswellen passen nach meiner Erfahrung auch in die früheren R4 )</td></tr><tr><td></td><td>März 1969</td><td>Inspektionsintervall von 10.000 km auf 15.000 km erhöht</td></tr><tr><td></td><td>August 1969</td><td>Neue, selbsteinklappende Heckklappenstütze, Warnblinkanlage Serienmäßig, Zündschloss nach weiter oben und im Winkel versetzt um Knieverletzungen zu vermeiden, Chokeknopf versetzt, Armaturenbrett für manche Lackfarben ( Blau… ) in hellgrau statt bisher einheitlich hellbraun.</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1970</td><td>Scheibenwischer verbessert, Antriebswellengelenke besser abgedichtet, Plein Air ( SINPAR) &#8211; Vertrieb von Renault eingestellt. Es entstanden in Einzelarbeit und Kleinserie weitere Exemplare, teilweise unter Verwendung von Originalteilen. Insgesamt wurde geschätzt zwischen 1000 und 2000 Exemplare dieses Baumusters umgebaut.</td></tr><tr><td></td><td>August 1970</td><td>Bordelektrik mit <strong>12V</strong> statt bisher 6V, Kraftstofffilter, Türschloss mit Schlüssel auch rechts vorne. Für Deutschland neuer Motor 845 ccm / <strong>34 PS </strong>bei 5000 U/min durch geänderte Nockenwelle und SOLEX 32 EISA Vergaser zur Verbesserung der Abgase, Höchstgeschwindigkeit 123 km/h, Kühlerventilator mit 6 Flügeln und breiterer Kühler ( 5,5 l statt 4,8 l Kühlflüssigkeit )</td></tr><tr><td></td><td>Januar 1971</td><td>Einführung Ölfilterpatrone für Motoröl, Nachrüstung in Motoren ab September 1970 möglich.</td></tr><tr><td></td><td>August 1971</td><td>Parkleuchten entfallen, Zierleisten an vorderen Kotflügeln verkürzt, Neue schmale Edelstahl-Zierleisten am Einstieg. Sitzschienen verlängert, <strong>Ankurbelmöglichkeit</strong> an Getriebe und dazugehöriges Loch in Stoßstange entfallen ( Ankurbelloch im Fahrgestell blieb ).</td></tr><tr><td></td><td>März 1972</td><td>mit Inbetriebnahme des Auslieferungslagers in Muggensturm bei Karlsruhe, Hohlraumversiegelung auf Wachsbasis für in Deutschland ausgelieferte Fahrzeuge eingeführt. ( Leider war diese Rostschutzbehandlung nicht sehr wirksam )</td></tr><tr><td></td><td>August 1972</td><td>Statik-Sicherheitsgurte vorne serienmäßig, Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte hinten ( die an der Radkastenwand waren leider sehr rostanfällig ), Vordersitze nach Ausbau von Kunststoffdistanzleisten niedriger montierbar, verbesserte Türschlösser ( Schlüssel mit Horn ), indirektere Lenkradübersetzung ( 3,75 statt 3,25 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag ).</td></tr><tr><td></td><td>Oktober 1972</td><td>Zum Pariser Salon von Viktor Vasarely neu gestalteter Renault-Rhomus auf &#8222;Alubrille&#8220; &#8211; Kühlergrill ( kleiner als bisheriges Zeichen )</td></tr><tr><td></td><td>August 1973</td><td>Neues Getriebe 354 mit Eisengussgehäuse aus R5 und R6 und konventionellem <strong>Schaltschema</strong>, Antriebswellen entsprechend geändert, &#8222;Lastabhängiger Bremskraftregler&#8220; für Export-Modell: Maximaldruck des Bremskraftbegrenzers an der Hinterachse abhängig von der Achslast hinten, Neue Schriftzugplatte auf Heckklappe, Schriftzug auf rechtem Kotflügel entfällt, Armaturenbrett und Lenkrad schwarz, Kunststoffleisten oben auf den vorderen Türschwellen.</td></tr><tr><td></td><td>August 1974</td><td>Schwarzer <strong>Kunststoffkühlergrill</strong> mit Logo wieder in der Mitte, Abschleppösen, Tankinhalt von 26l auf 34 l vergößert, Batteriehalter nach vorne verlegt, Scheibenwischer mit automatischem Rücklauf ( ausser Fourgonette ), Verbesserte Sicherheitsgurte mit nach vorne verlegter Mittenbefestigung, Chromglänzende Kunststoffzierleiste an nicht mehr eingerollter Regenrinne. Verchromte Hut-Radmuttern beim Renault 4 L.</td></tr><tr><td></td><td>August 1975</td><td>3,5 Millionen R4 produziert. 8 Millionen B-Motoren produziert (Bestand: insgesamt 500.000 Stück R4 in Deutschland zugelassen! )<br>Gang etwas länger übersetzt. Alle Modelle mit <strong>Drehstromlichtmaschine</strong>, Voltmeter statt Ladekontrollampe, Rückfahrscheinwerfer in Hecktür ( für manche Exportländer ). Verkabelung für Nebelschlussleuchte ab Werk, Kalibrierung 1,3 mm Motorentlüftung direkt im Anschluss Auspuffkrümmer, R4 TL mit Rückfahrscheinwerfern in der Heckklappe, mit heizbarer Heckscheibe und Verbundglasfrontscheibe sowie Automatikgurten ( auf Wunsch), neues Modell <strong>R4F6</strong>: 20cm verlängerter Transporter mit 12 cm mehr Radstand, 1108ccm Normalbenzin &#8211; Motor No. 688-11 und größeren Bremstrommeln sowie 4,5 Zoll Felgen.</td></tr><tr><td></td><td>Februar 1976</td><td>neues Modell R4 GTL 1123 ( Nicht verwechseln mit dem GTL-1100: Das ist 1976 ein R4 TL / 850ccm mit den Sicherheitsausstattungen oben serienmäßig &#8211; Preis: 7775 DM ) + R4 Safari: poppige Lackfarbe und alle Chromteile des Basismodells in schwarz matt, Rammschutzleiste an den Seiten, Rohrgestellsitze mit Plastik-Kopfstützen und poppigen Bezügen und plastifolienbezogene Knierollen, Silberne Türverkleidungen und Ablagefächer in den Türen und neben dem Aschenbecher + Sicherheitsausstattung des GTL &#8211; Preis: 7400 DM.<br>Neues 5-Schicht Verchromungsverfahren für die Stoßstangen.</td></tr><tr><td></td><td>August 1976</td><td>Neue <strong>rechteckige</strong> Blink-Standlichleuchte vorne, Neues <strong>Lenkrad</strong> mit gerader Speiche aus dem R5 TL. <strong>Zweikreisbremssystem</strong> mit in Schalter integrierter Kontrollleuchte, Vergaser und Zündverteiler: Auslegung geringfügig geändert, Floureszierende Ziffern und Zeiger im Tachometer, Der TL entfällt vorübergehend und heißt jetzt GTL, H4-Scheinwerfer beim GTL und Safari.<br>Bremskontrolleuchte in Prüfschalter &#8222;BRAKE&#8220; integriert. 1. Gang kürzer übersetzt. Rückbankfußbefestigung oben auf Träger ( wie R6 )</td></tr><tr><td></td><td>August 1977</td><td>Das Basismodel heisst wieder Renault 4 statt Renault 4 L. Neues schwarzes Kunststoff – <strong>Frischluftgitter</strong> unter der Frontscheibe mit nach innen öffnender Klappe. Zweikreisbremse für alle Modellvarianten. Zweistufinger Scheibenwischer mit längeren Wischblättern. Hakendrehgriff statt T-Griff an Heckklappe.<br>Renault 4: Verbundglasfrontscheibe und H4-Schenwerfer serie. Aussenspiegel mattschwarz ( Spiegelkopf ist gerne durchgerostet )<br>Renault 4 GTL: Kopfstützen vorne<br>Renault 4 Safari: Sichtbare Rohre an den Sitzen verkleidet.</td></tr><tr><td></td><td>Oktober ?1977 </td><td>Tankeinfüllrohr mit Bogen: Tankdeckel liegt an Karosserie an, statt schräg abzustehen.</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1977</td><td>Fünf Millionen R4 hergestellt.</td></tr><tr><td></td><td>März 1978</td><td>Neues Modell<strong> R4 GTL 1128</strong> mit 1108ccm &#8211; Superbenzin Motor No. 688-D7-12, Steuerzeiten ( 18 – 54 – 53 – 23 ), Vergaser Solex SEIA Nr. 729 , Zündverteiler R280 / Unterdruck C52, Getriebe 354 Nr. 146 ( lange Übersetzung ), Bremse vom R4F6, Auspuff vom R4F6, aber mit Austritt hinten, Zusatzluftschlitze in Motorhaube wie R4F6, Grauer Kühlergrill + Stoßstangen + Stoßbügel + seitliche Schutzleisten + Außenspiegel, Velourspolsterung mit Kopfstützen, 4 Automatikgurte.<br>Der 1123 &#8222;Chrommodell&#8220; heißt wieder Renault 4 TL.</td></tr><tr><td></td><td>Mai 1979</td><td>R4 GTL 1128 ab No. 89156 mit neuer &#8222;zahmer&#8220; Nockenwelle ( 12 &#8211; 48 &#8211; 52 &#8211; 8 ) und Vergaser Zenith 28 IF V05 078 und Zündverteiler Kurve R.244 / Unterdruck D61. Auspuffanlage mit Auspufftopf unter Kofferraum.</td></tr><tr><td></td><td>? 1979</td><td>Fensterrahmen der Tür-<strong>Schiebefenster</strong> aus Kunststoff statt Blech.</td></tr><tr><td></td><td>August 1981</td><td>Zweiter Sicherungskasten unter Armaturenbrett links mit zwei Sicherungen für manche Exportausführungen.</td></tr><tr><td></td><td>August 1982</td><td>Neuer Motor C1E. H7.14 &#8211; Verdichtung für 9,5 &#8211; 1128 und 2370 für Schweiz und Schweden . <br>Neuer Motor C1E.J7.18 &#8211; Verdichtung 8,3 &#8211; für 2370 Europa und 210B und 239B ( Frankreich )<br>Neues Armaturenbrett mit Tacho mit rundem Zifferblatt, Sicherungskasten im Innenraum<br>Heckklappenscharniere verkleinert ( Leider brechen hier die linken karosserieseitigen Laschen gerne )<br>Getriebebezeichnung von 354 auf HAO umgestellt<br><strong>Scheibenbremsen</strong> vorne und Tommelbremsen hinten 180mm mit 22mm Zylindern, bei 1128, 210B, 2370 und 239B ( System Bendix oder Girling ), Stockhandbremse rechts unter Lenkrad ( Wie beim Renault 6 )</td></tr><tr><td></td><td>August 1983</td><td>Neuer Motor B1B.D.7.07. 845ccm, <strong>29 PS</strong> ( Steuerzeiten 10 &#8211; 34 &#8211; 49 11 ) für 1123 und 2106 mit Zenith 32 IF V10417 &#8211; Vergaser und Zündverteiler Kurve R287 / Unterdruck &#8211; D83. Getriebe HAO 164 ( 1123 ) bzw. HAO 119 ( 2106). Handbremse zwischen den Sitzen bei Scheibenbremse. Seiten-<strong>Türscharniere</strong> versenkt und verschraubt.</td></tr><tr><td></td><td>August 1986</td><td>Produktion des Renault 4 im Stammwerk in Billancourt bei Paris eingestellt. B- Motor eingestellt. Import u.a. in der Schweiz und den Niederlanden eingestellt. Für fast alle Modelle, Import nach Deutschland eingestellt. &#8211; In Deutschland nur noch lieferbar: R4 GTL &#8222;bedingt <strong>schadstoffarm</strong>&#8220; in rot und weiß &#8211; Hergestellt in Spanien bzw. Yugoslawien ( Slowenien ). Für manche Märkte neues Modell: &#8222;Renault 4 TL Savane&#8220;, R112C, C-Motor 956ccm / 34 PS</td></tr><tr><td></td><td>August &#8211; Dezember 1988</td><td>Abschiedsmodell <strong>&#8222;Salü&#8220;</strong> für Deutschland zusätzlich in Silber lieferbar. Import des R4 GTL eingestellt. Restposten in der Folgezeit abverkauft.</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1992</td><td>Produktion des Renault 4 in Kolumbien und Slowenien eingestellt.</td></tr><tr><td></td><td>Dezember 1994</td><td>Am 21. Dezember 1994 wurde der letzte Renault 4 montiert bei Somaca in Marokko. Es  wurden 95.200 R4 in Marokko hergestellt und insgesamt 8.126.000 Stück ( damit in den Top10 weltweit )</td></tr></tbody></table></figure>



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<p></p>
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		<title>Bücher</title>
		<link>https://www.r4l.de/wordpress/2022/05/20/buecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Heitel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 09:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Bücher Neben den Reparaturbüchern gibt es inzwischen auch die klassischen Bücher über Autoklassiker zum Thema R4. Darin finden sich Texte und Bilder zu Entwicklung und Produktion, Motorsport, Modellpflege und Werbung&#8230;. Das Bildmaterial wiederholt sich teilweise, da hauptsächlich Renault Werkfotos zum Einsatz kommen. Halwart Schrader / Dominique PascalRenault / Vom R4 zum KangooISBN 3-613-87186-6einziges Buch in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-text-align-center has-background has-large-font-size wp-block-heading" style="background-color:#f8ff9b;font-style:normal;font-weight:700">Bücher</h2>



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<p>Neben den Reparaturbüchern gibt es inzwischen auch die klassischen Bücher über Autoklassiker zum Thema R4. Darin finden sich Texte und Bilder zu Entwicklung und Produktion, Motorsport, Modellpflege und Werbung&#8230;. Das Bildmaterial wiederholt sich teilweise, da hauptsächlich Renault Werkfotos zum Einsatz kommen.</p>



<p><em>Halwart Schrader / Dominique Pascal</em><br>Renault / Vom R4 zum Kangoo<br>ISBN 3-613-87186-6<br><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">einziges Buch in deutscher Sprache, 98% über den R4 – Kangoo nur 2%, Bildunterschriften leider etwas durcheinandergeraten, sonst sehr informativ für Neulinge wie für alte Hasen.</mark></em></p>



<p>Claus V. Schraml<br>Der Renault R4 &#8211; eine Legende<br>ISBN 978-3-943668-00-1 &#8211; eBook 978-3-943668-93-3<br>Runkersraith Verlag<br><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">Aktuelles ( 2012 ) Deutschsprachiges Buch mit 400s/w Bildern nicht nur aus dem Renault Archiv</mark></em></p>



<p>Marie-Claire Lauvray / Dominique Pascal<br>La Renault 4 de mon père<br>ISBN 2-7268-8193-9<br><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">aufgrund des gleichen Autors wie oben, viele Parallelen – aber auch einiges Neues. Französische Sprache.</mark></em></p>



<p>Robert Séjourné<br>Album Renault 4<br>ISBN 2-85120-482-3<br><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">französisches Buch mit geringfügig anderem Blickwinkel. Französische Sprache.</mark></em></p>



<p>H.R. Etzold<br>So wird&#8217;s gemacht Band 62<br>Delius KlasingVerlag<br>Im Internet unter:<br>http://sowirdsgemacht.com/band62/Renault-R4.html</p>



<p><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">Es empfielt sich immer mehrere Reparaturbücher zu lesen, dort wo das eine unvollständig oder unverständlich ist, hat meißt das andere Stärken&#8230;</mark></em><br><br>Reparaturanleitung No 640<br>Renault 4 L, TL, GTL ab 1978<br>Bucheli Verlag<br>ISBN 3-7168-1571-3<br><em><mark style="background-color:#ffe2c7" class="has-inline-color">Nachfolger der bekannten blauen Reparaturanleitung mit den bekannten Schwächen. Durch Kürzung der Werksreparaturanleitung entstanden ist sie oft im entscheidenden Moment nicht genau genug. Aber viel besser mit ihr, als ohne sie zu Schrauben. Die Ventil- und Kopfschraubentabellen brauche ich regelmäßig.</mark></em></p>
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